Vor allem die trockene und sonnige Witterung während der Feiertage sorgte dafür, dass Weihnachtsmärkte, Lichterfestivals und touristische Attraktionen in den vergangenen zwei Wochen sehr gut besucht waren. Nach ersten Einschätzungen liegen die Besucherzahlen zwischen 10 und 20 Prozent über dem Niveau von 2024.
Positiv ausgewirkt hat sich laut Ministerin auch der Ferienkalender: In mehreren Nachbarländern wie Deutschland, den Niederlanden, Frankreich und dem Vereinigten Königreich fielen die Schulferien zeitgleich, was die Nachfrage zusätzlich stärkte. In Namur blieb die Besucherzahl des Weihnachtsmarktes auf hohem Niveau, in Maredsous wird der Zuwachs sogar auf 20 bis 30 Prozent geschätzt – rund 150.000 Menschen kamen dorthin. In Ciney wurden 120.000 Besucher gezählt, und auch die Weihnachtsmärkte in Lüttich sowie in Mons verzeichneten ein Plus.
Bei den Übernachtungen zeigt sich das vertraute Muster vergangener Jahre: Zwischen Weihnachten, das traditionell im Familienkreis verbracht wird, und dem Jahreswechsel steigen die Buchungen spürbar an. Viele Unterkünfte meldeten für diese Zeit Auslastungen zwischen 80 Prozent und Vollbelegung. Auch touristische Attraktionen im Innen- wie im Außenbereich berichten überwiegend von stabilen oder steigenden Besucherzahlen. Nach Angaben von Valérie Lescrenier deuten mehrere Indikatoren zudem darauf hin, dass das Tourismusjahr 2026 unter guten Vorzeichen steht. Bereits jetzt liegen die Reservierungen über dem Niveau des Vorjahres. (belga/rt)

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