„Mieter, einschließlich Mieter von Sozialwohnungen, laufen ein größeres Energiearmutsrisiko als Eigentümer“, erklärte Bürgermeister Daniel Hilligsmann (Elan) im GrenzEcho vom 28.12.2025. Dies durften die ÖWOB-Mieter bereits erfahren, indem ihnen als Weihnachtsgeschenk eine drastische Mieterhöhung ins Haus geflattert ist. Hier wird mit fälligen Anpassungen der Monatsmiete argumentiert, die bei einigen moderat, jedoch bei vielen die Grenze von 100 Euro und 200 Euro überschreiten. Sogar über Erhöhungen bis zu 300 Euro berichten betroffene Mieter der unter der DG-Aufsicht betriebenen Wohnungsbaugesellschaft. Wie hoch müssen da wohl die Heizkosten liegen, um eine derartige Einsparung zu generieren? Nachdem bereits Millionen Euro in Isolationsarbeiten von ÖWOB-Gebäuden geflossen sind, müssen weitere, in den fünfziger Jahren erbauten Objekte dringend saniert werden, um einer geschätzten Steuer in Höhe von 250.000 Euro zu entgehen. Die Steuer dient in erster Linie dazu, die leeren Kelmiser Kassen zu füllen, und vergrößert eher das Energiearmutsrisiko, anstatt ihm entgegenzuwirken. Dies alles hatte die NBK bereits im September 2025 in ihrer Publikation „Kelmis Konkret“ beschrieben und ist, wie die meisten Ankündigungen, eingetreten.
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