2025 neigt sich dem Ende entgegen, weltweit warten Milliarden Menschen auf das neue Jahr 2026: 26 Stunden dauert es zwischen 11.00 Uhr MEZ am 31. Dezember und 13.00 Uhr MEZ am 1. Januar, bis der ganze Globus ins neue Jahr gerutscht ist. Um Mitternacht dürften vielerorts Feuerwerk und Lichtershows den Nachthimmel erleuchten. Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienst bereiten sich auf viele Einsätze vor.
Schon 13 Stunden vor Belgien feiert ein Atoll in der Südsee den Jahreswechsel: Um 11.00 Uhr belgischer Zeit läuten die rund 7.300 Einwohner von Kiritimati, das zur Inselrepublik Kiribati gehört, 2026 ein. 15 Minuten später geht es weiter auf den zu Neuseeland gehörenden Chatham Islands, bevor um 12.00 Uhr belgischer Zeit Neuseeland selbst ins neue Jahr startet. Zwei Stunden später sind dann alle Augen auf Sydney gerichtet. In der australischen Metropole an der Ostküste wollen die Menschen trotz des Terroranschlags am Bondi Beach vor zwei Wochen mit einem gigantischen Feuerwerk das neue Jahr begrüßen. Davor wird aber der 15 Terroropfer gedacht: Die Harbour Bridge soll - ganz in weißes Licht gehüllt - ein Wort in die Welt senden: „Peace“ (Frieden). Amerikanisch-Samoa wird zwölf Stunden nach Belgien der letzte bewohnte Ort sein, der 2026 einläutet. Vor dem Jahreswechsel flammte in vielen Ländern erneut die Diskussion über ein Böllerverbot auf - wie schon in den Vorjahren. Immer wieder verletzen sich Menschen beim Umgang mit Pyrotechnik schwer - teils sogar tödlich. Die Niederländer bereiten sich indes auf die letzte Silvesternacht mit Böllern vor. Ab dem Jahreswechsel 2026/2027 soll nach einem Parlamentsbeschluss ein Böllerverbot gelten. Feuerwehr, Krankenhäuser und Polizei befürchten eine besonders harte Nacht. Der Verkauf von Feuerwerk ist drastisch gestiegen. Nicht überall wird ausgelassen gefeiert: Den Jahreswechsel verbinden viele Ukrainer mit dem Wunsch, dass endlich Frieden einkehren möge in ihrem Land. Die Silvesterfeierlichkeiten sind auch in diesem Jahr wegen des von Russlands Präsident Wladimir Putin im Februar 2022 befohlenen Kriegs stark eingeschränkt. So ist das Abbrennen von Feuerwerken landesweit verboten, um keinen Luftalarm auszulösen. (dpa/sc)

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