„Ohne die FIFA gäbe es nicht in 150 Ländern der Welt Fußball“, behauptete der 55-Jährige: „Fußball gibt es nur dank der Einnahmen, die wir mit und durch die Weltmeisterschaft generieren und die wir weltweit reinvestieren.“ Ein FIFA-Sprecher hatte „The Athletic“ Anfang des Monats erklärt, dass der Weltverband plant, 90 Prozent seiner budgetierten Investitionen für den Zyklus 2023 bis 2026 „wieder in den Fußball zu investieren, um die globale Fußballentwicklung deutlich voranzutreiben“.
An den auch im Vergleich zur vorherigen WM in Katar deutlich gestiegenen Preisen für Eintrittskarten hatte es heftige Kritik gegeben. Die FIFA reagierte darauf und gab während der laufenden Verkaufsphase eine neue Ticketpreis-Kategorie für „treue Fans“ bekannt. Der sogenannte Basisrang für Fans gilt für alle WM-Teilnehmer und alle Spiele des Turniers in Kanada, Mexiko und den USA. Allerdings gibt es die günstigeren Preise nur für eine geringe Anzahl von Karten: Belgien stehen für den Fanblock wie allen anderen Teams acht Prozent der Tickets pro Spiel zur Verfügung. Zehn Prozent dieser Tickets sind dann nach Angaben der FIFA im neuen Basisrang.
Trotz der massiven Kritik an den Preisen scheint das Interesse an den WM-Tickets groß zu sein. Bis zur Hälfte der aktuellen Verkaufsphase habe es Anfragen für mehr als 150 Millionen Eintrittskarten gegeben, teilte die FIFA mit. Damit gebe es 30-mal mehr Anfragen als Tickets in dieser Phase zur Verfügung stehen. (mn/dpa)

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