Zahl tödlicher Wohnungsbrände in Belgien deutlich gesunken

<p>Rauchmelder können Leben retten: 2025 ist die Zahl tödlicher Wohnungsbrände in Belgien deutlich gesunken.</p>
Rauchmelder können Leben retten: 2025 ist die Zahl tödlicher Wohnungsbrände in Belgien deutlich gesunken. | Illustrationsbild: picture alliance / Peter Steffen/dpa

Insgesamt wurden rund 50 tödliche Wohnungsbrände registriert: 28 Opfer in Flandern, 24 in Wallonien und drei in Brüssel. Die jüngste Verstorbene war eineinhalb Jahre alt und stammte aus Denderleeuw in Ostflandern. Die älteste Person, die bei einem Brand ums Leben kam, war 88 Jahre alt und wohnte in Couillet bei Charleroi.

Neben der Rauchmelderpflicht trage auch die Renovierung alter Wohnungen, bei denen häufig veraltete elektrische Installationen ersetzt werden, zur Verbesserung der Sicherheit bei, so Oscare.

Genaue Ursachenstatistiken liegen nicht vor. Häufig entstehen Brände jedoch durch Kurzschlüsse oder in der Küche. In den Wintermonaten kommt es zudem vermehrt zu Schornsteinbränden. Besonders gefährlich bleibt die Nacht: 25 der 55 Todesopfer starben bei Bränden, die sich während des Schlafs ereigneten. „Das zeigt erneut, wie wichtig funktionierende Rauchmelder sind. Im Schlaf ist auch der Geruchssinn ausgeschaltet – dann übernimmt der Rauchmelder die Warnfunktion“, betont Oscare.

Die Organisation erfasst die Zahlen seit rund zehn Jahren auf Basis von Medienberichten und öffentlich zugänglichen Informationen. Den Höchststand gab es 2016 mit 78 Todesopfern, während 2021 mit 50 Brandtoten das bisher niedrigste Niveau verzeichnet wurde. (belga/rt)

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