Vandebons Nachfolge geklärt: RFC Raeren-Eynatten stellt neuen Trainer vor

<p>Die Raeren-Eynattener kennen ihren neuen Trainer.</p>
Die Raeren-Eynattener kennen ihren neuen Trainer. | Foto: David Hagemann

Jean-Paul Nyssen heißt die schwarz-gelbe Antwort auf Eric Vandebons überraschenden Rücktritt und direkten Wechsel nach Stockay (1. Division Amateure). Das teilte der RFC Raeren-Eynatten am Sonntagnachmittag dem GrenzEcho mit.

Der Lehrer aus Soumagne tritt sein neues Amt ab sofort an, bereits am Montag steht die erste Trainingseinheit an – denn am 4. Januar (14.30 Uhr) endet die Winterpause schon mit dem Heimspiel gegen den RFC Aywaille. Zuletzt arbeitete Jean-Paul Nyssen als Jugendtrainer bei der AS Eupen, führte die U21 im Frühjahr 2022 in letzter Sekunde zum Meistertitel ihrer „Pro League Gruppe 2“. Davor war er in Aubel, Ster-Francorchamps, Rechain und Minerois aktiv.

„Er bringt eine jahrelange Erfahrung als Trainer mit, darunter drei Jahre auf Profiniveau bei der AS“, erklärt Präsident Mario Groteklaes, der seinen neuen Coach als „super sympathisch“ beschreibt: „Er kennt einige unserer Spieler und die ostbelgische Mentalität. Uns war wichtig, dass der neue Trainer aus der Ecke kommt.“ Zunächst einmal übernimmt Jean-Paul Nyssen bis zum Saisonende. René Ernst beerbt seinerseits das Amt des Co-Trainers von Cédric Bouchez, der Eric Vandebon nach Stockay gefolgt ist. In der vergangenen Saison war Ernst noch in Aywaille als Assistent von Patrick Sangwa aktiv, trifft bei seinem Einstand also gleich auf sein Ex-Team.

Negrin und Stoffels hätten ausgeholfen.

Auch eine Rückkehr von Jonathan Negrin hatte in den vergangenen Tagen im Raum gestanden: Mit dem 46-Jährigen war Raeren-Eynatten ab 2016 seine ersten Schritte als Fusionsklub gegangen. Drei Jahre später führte er den RFC erstmals in die Nationalklassen und etablierte ihn im Aufstiegskampf der 3. Division Amateure, ehe er 2022 bei der Jugend von Standard Lüttich den Sprung ins Profiabenteuer wagte. Nach Stationen in Richelle, Minerois und bei der U23 der AS Eupen arbeitet Negrin seit November jedoch in der Nachwuchsabteilung von Erstprovinzialist Malmedy. „Er hätte nur ausgeholfen, bis wir jemand Fixen gefunden hätten“, stellt Mario Groteklaes klar.

Zudem hätte sich Roger Stoffels bereit erklärt, den Viertligisten zumindest bis zum zweiten Januarwochenende zu leiten. Bis dann dauert nämlich die Trainingspause beim deutschen Bezirksligisten TuS Ahbach, bei dem der Vater von RFC-Kapitän Fabrice Stoffels seit 2023 die sportlichen Zügel in der Hand hält. „Er wollte seine Mannschaft nicht während der Winterpause im Stich lassen“, so Groteklaes.

Gemeinsam mit Flénu belegt Raeren-Eynatten in der 2. Division Amateure den vierten Tabellenplatz. Ganshoren besitzt zwar ebenfalls 27 Punkte, aber einen Sieg weniger auf dem Konto als das Duo. (tf)

Kommentare

  • ,, wie sagte man doch, " aller guten Dinge sind drei".. ich wünsche den beiden viel Erfolg, mit der Mannschaft und dem Verein....

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