KMU zeigen Anerkennung: Geschenke zum Jahresende sind weit verbreitet

<p>Viele KMU setzen auf steuerfreie Jahresendgeschenke.</p>
Viele KMU setzen auf steuerfreie Jahresendgeschenke. | Foto: picture alliance/dpa

Der durchschnittliche Wert des Geschenks liegt bei rund 40 Euro pro Mitarbeiter – exakt an der Grenze des steuerlich abgabenfreien Höchstbetrags. Viele Arbeitgeber achten also darauf, ihren Angestellten eine Freude zu machen, ohne zusätzliche steuerliche Belastungen auszulösen.

Je größer das Unternehmen, desto wahrscheinlicher ist ein Jahresendgeschenk – zumindest bis zu einer bestimmten Größe. Sobald ein KMU mehr als fünf Mitarbeiter beschäftigt, bieten sechs von zehn Arbeitgebern ein Geschenk an. In Unternehmen mit 100 bis 250 Beschäftigten sinkt dieser Anteil jedoch wieder auf vier von zehn – ein Niveau, das mit dem sehr kleiner Betriebe vergleichbar ist.

Regional zeigen sich deutliche Unterschiede: In der Wallonie (52 %) und Flandern (49 %) ist etwa jeder zweite Betrieb fest entschlossen, sein Team zu beschenken. In Brüssel ist diese Praxis weniger verbreitet: Dort plant nur etwa jedes dritte Unternehmen (34 Prozent) ein Jahresendgeschenk.

Auch der Zeitpunkt unterscheidet sich je nach Region. In Flandern steht Neujahr an erster Stelle (53 %), gefolgt von Weihnachten (41 %) und dem Nikolaustag (39 %). In Brüssel und der Wallonie dominiert dagegen Weihnachten, gefolgt von Sankt Nikolaus. Neujahrsgeschenke sind in der Wallonie selten (9 %), in Brüssel etwas verbreiteter (24 %).

Die Mehrheit der Arbeitgeber hält sich an den steuerfreien Rahmen von maximal 40 Euro pro Mitarbeiter und Jahr sowie 40 Euro pro Kind. Dennoch zeigen sich auch hier regionale Unterschiede: In Brüssel und Flandern verschenkt rund ein Viertel der KMU mehr als 50 Euro pro Mitarbeiter. In der Wallonie geht sogar jede vierte Betrieb über 100 Euro hinaus – was den dortigen Durchschnittswert deutlich nach oben treibt. (belga/calü)

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