Schon wieder Ärger um Stijn Stijnen: Patro-Trainer erneut gesperrt

<p>Stijn Stijnen fiel auch beim Spiel gegen Lokeren negativ auf.</p>
Stijn Stijnen fiel auch beim Spiel gegen Lokeren negativ auf. | Foto: belga

Das Duell von Patro Eisden Maasmechelen gegen Lokeren hatte am Montag ein heftiges Nachspiel: Sowohl Cheftrainer Stijn Stijnen als auch seine beiden Assistenten sowie der mit Rot vom Platz gestellte Spieler M’Barki erschienen vor der Disziplinarkommission des Fußballverbandes.

Wie „Het Nieuwsblad“ berichtet, wurde dabei aus einem mehrseitigen Dokument verlesen, warum Stijnen nur wenige Tage nach seinem fragwürdigen Verhalten beim mit 0:1 verlorenen Spiel gegen die AS Eupen nun wegen verbalen und nonverbalen Fehlverhaltens sowie Beleidigungen gegenüber einem Offiziellen verfolgt und bestraft wird. Der Ex-Profi von unter anderem Club Brügge hatte gegen Lokeren zunächst die Gelbe Karte gesehen. Als ihm die zweite Verwarnung gezeigt werden sollte, zog er sich kurzerhand von der Seitenlinie in die Kabine zurück. Wiederholten Aufforderungen von Schiedsrichter Massimiliano Ledda kam er zunächst nicht nach, kehrte dann aber doch aus den Katakomben zurück – und sah die Rote Karte.

Die Disziplinarkommission fordert eine Zwei-Spiele-Sperre sowie eine Geldstrafe in Höhe von 1.000 Euro. Patro Eisden Maasmechelen akzeptiert das vorgeschlagene Strafmaß wohl. Insgesamt, rechnet „Het Nieuwsblad“ vor, kommt Stijnen inzwischen auf 15 Monate und über 50 Spiele Sperre. Zudem wurde er bereits 15-fach freigesprochen. (mn)

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