Millionen im Spiel: Brüssel nimmt Airbnb-Anbieter ins Visier

<p>Brüssel plant erneut massive Airbnb-Kontrollen.</p>
Brüssel plant erneut massive Airbnb-Kontrollen. | Foto: picture alliance/dpa

Unmittelbar nach den Weihnachtsferien will das Finanzamt die nächste Phase der sogenannten Zwangsregularisierung starten. Sie fällt deutlich umfangreicher aus als die erste Welle im Sommer. Damals waren viele Privatvermieter von teils mehreren tausend Euro schweren Geldstrafen überrascht worden.

Grundlage für das Vorgehen sind Daten, die die Plattform Airbnb nach einem Urteil des Gerichtshof der Europäischen Union (EuGH) aus dem Jahr 2022 an die Behörden übermitteln musste. In einer ersten Etappe hatte sich die Verwaltung auf Vermieter konzentriert, die im Jahr 2022 aktiv waren. Das Ergebnis: 1.800 Immobilien wurden nachträglich in Ordnung gebracht, was der Region 2,8 Millionen Euro einbrachte.

Die nun anstehende Kampagne nimmt die Jahre 2023, 2024 und 2025 ins Visier. Die Brüsseler Behörden rechnen mit rund 5.000 Fällen. Theoretisch könnten dabei nahezu sieben Millionen Euro an Geldstrafen fällig werden. Hinzu kommen weitere sechs Millionen Euro aus der Besteuerung der Übernachtungen. (belga/calü)

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