Der 48-jährige Mikhaïl Loshchinin war im Juni nach Sankt Petersburg gereist, um seinen kranken Vater zu besuchen. An der Grenze sei er festgenommen und später nach Pskow gebracht worden, einer Stadt nahe der lettischen Grenze. Dort soll er am 15. Januar vor Gericht erscheinen. Ihm drohen bis zu zwölf Jahre Gefängnis.
Nach Angaben seiner Familie wurde Loshchinin ohne ersichtlichen Grund festgehalten, misshandelt und gefoltert. Die belgische Botschaft bemüht sich demnach seit August um Zugang, um seinen Gesundheitszustand prüfen zu können – ohne Erfolg.
Das belgische Außenministerium bestätigte gegenüber „Le Soir“, über den Fall informiert zu sein. Zu persönlichen Angelegenheiten könne man allerdings keine Auskunft geben. (belga/rt)

Kommentare
.. da sieht man wieder, wie die Russen mit Menschen umgehen und mit solchen wird dann AUCH NOCH VERHANDELT ...
Nein, Herr Vomberg, die Einwohner der Russländischen Föderation (nicht nur die Russen) sind auch Opfer. Wir sollten uns davor hüten, Menschen zu verurteilen, die gezwungen sind, in einer Diktatur zu leben. Hier ist ersichtlich, wie Putins Kreml-Mafia mit Menschen umgeht: es gibt keine Rechtssicherheit mehr in diesem Staat.
Was haben die Herren Vomberg und Scholzen denn zum Fall Gonzalo Lira zu sagen,, einem Blogger mit chilenischer und amerikanischer Staatsbürgerschaft, der in der Ukraine im Gefängnis zu Tode gefoltert wurde?
Hallo Herr Christophe Keller,
den Namen Gonzalo Lira habe ich vorher nie gehört. Laut ukrainischer Darstellung starb dieser prorussische Aktivist (Darstellung in den ukrainischen Medien) in Haft an einer Lungenentzündung; verhaftet wurde der wegen Verbreitung von Informationsmaterial, das die russische Aggression rechtfertigt, was nach ukrainischem Recht strafbar ist.
Als Ausländer wöllte ich mich auch nicht aktiv in einem Land im Kriegskonflikt einmischen.
Wenn 2 sich streiten, dann hält man sich besser daraus.
Kommentar verfassen
4 Comments
Sie müssen angemeldet sein, um zu kommentieren.
AnmeldenRegistrieren