Online-Betrug: Zehntausende Opfer – aber kaum Ermittlungen

<p>Online-Betrug: Zehntausende Opfer – aber kaum Ermittlungen</p>
Illustrationsbild: picture alliance/dpa

Im vergangenen Jahr wurden insgesamt 11.068 Phishing-Verfahren eröffnet. 71,77 Prozent davon wurden inzwischen eingestellt. Dabei wird je nach Gerichtsbezirk unterschiedlich vorgegangen: Jeder Bezirk verfügt über eigene Kriterien.

Im Bezirk Halle-Vilvoorde werden seit Ende 2021 nur noch Fälle verfolgt, bei denen die Beute mehr als 10.000 Euro beträgt. In Antwerpen und Limburg liegt die Grenze bei 2.500 Euro. In Westflandern gibt es zwar keinen festen Schwellenwert, dennoch werden dort 84 Prozent der Fälle eingestellt.

Justizministerin Annelies Verlinden (CD&V) kündigt nun Verbesserungen an. Ab Frühjahr 2026 soll landesweit ein einheitlicher Schwellenwert von 2.500 Euro gelten. (belga/rt)

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