Demonstranten kritisieren US-Friedensabkommen für Ostkongo

<p>Die Rebellen zogen sich nach eigenen Angaben aus der Stadt Uvira zurück.</p>
Die Rebellen zogen sich nach eigenen Angaben aus der Stadt Uvira zurück. | Foto: AFP

Nach Angaben der Demonstrierenden handelt es sich bei dem von den USA ausgehandelten und von Katar unterstützten Abkommen nicht um ein echtes Friedensabkommen, sondern um ein wirtschaftliches Übereinkommen zur Ausbeutung von Rohstoffen im Osten der DRK. Die anhaltenden Kämpfe, zuletzt die kurzzeitige Einnahme der Stadt Uvira durch die Rebellengruppe M23, würden dies belegen.

Die Rebellen zogen sich nach eigenen Angaben auf Forderung des US-Vermittlers wieder aus der Stadt zurück. Vertreter der kongolesischen Gemeinschaft in Belgien äußerten Zweifel, dass das Abkommen die Lebensbedingungen der Bevölkerung verbessern werde.

Brenda Odimba von Free Congo forderte Belgien auf, seine historische Verantwortung anzuerkennen und sich innerhalb Europas für eine eigenständige Initiative zugunsten eines nachhaltigen Friedens in der DRK einzusetzen. (belga/ag)

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