Mehr Sonnenziele, mehr Buchungen: TUI blickt positiv auf den Winter

<p>Mehr Sonnenziele, mehr Buchungen: TUI blickt positiv auf den Winter</p>
Illustrationsbild: picture alliance/dpa

Während der kommenden Feiertage starten fast 200 TUI-fly-Flüge von belgischen Flughäfen. Mehr als die Hälfte der Urlauber steuert Spanien an. Besonders gefragt bleiben dabei die vier klassischen Reiseziele: Costa Blanca, Costa del Sol, Teneriffa und Gran Canaria. Konkurrenz kommt von Ägypten, vor allem von Hurghada und Scharm el-Scheich. Auch Tunesien und Marokko ziehen zahlreiche Reisende an. Zudem registriert TUI wachsendes Interesse an Kap Verde, Senegal und Gambia.

Mit den Weihnachtsferien beginnt zugleich offiziell die Wintersportsaison. Frankreich bleibt laut TUI die beliebteste Skiregion und zieht rund jeden zweiten Wintersportler an. Danach folgen Österreich, Italien, Deutschland und die Schweiz. Zunehmend entdecken Reisende auch Regionen im hohen Norden für sich.

Bei Städtereisen liegen Paris, London, Rom, Prag und Köln vorn.

Für Ferienziele innerhalb eines Radius von 500 Kilometern um den Wohnort rangiert die belgische Küste mit 25 Prozent aller Buchungen deutlich an erster Stelle. Dahinter folgen das Elsass, die Ardennen, das deutsche Sauerland und die Normandie. (belga/rt)

Kommentare

  • Sehr geehrter Herr Fink,

    ich möchte das noch einmal klarstellen – und auch selbst Verantwortung übernehmen. Der Begriff "Winterferien", der gestern gefallen ist, bezog sich ausschließlich auf Passagierzahlen am Flughafen Zaventem und damit auf die offizielle Terminologie der Französischen Gemeinschaft. Das hätte ich präzisieren müssen – mein Fehler. Der Kontext wurde nicht deutlich genug erklärt, und genau dadurch ist der Eindruck entstanden, es gäbe im GrenzEcho ein sprachliches Hin und Her.
    Redaktionell ist die Linie eindeutig und auch intern so besprochen:
    Wir sprechen von Weihnachtsferien.
    Deshalb wird im aktuellen Bericht gleich zweimal der Begriff „Weihnachtsferien“ verwendet. Das ist keine Kehrtwende, sondern die klare Bestätigung der seit Jahrzehnten üblichen Bezeichnung in Ostbelgien.
    Mit freundlichen Grüßen,
    Christian Schmitz, GrenzEcho-Chefredakteur

  • Im Bericht gleich zweimal die Bezeichnung "Weihnachtsferien".
    Was denn nun, Weihnachtsferien oder Winterferien?
    Erst gestern rechtfertigte sich der Chefredakteur und antwortete wie folgt auf den Kommentar einer Leserin wie folgt,
    "...Wir verwenden den Begriff Winterferien, weil er der offizielle, auch schulrechtliche Begriff ist. So steht er in den Kalendern und Verordnungen, und daran orientieren wir uns redaktionell."
    Hier im Artikel nun wieder die jahrzehntelang gültige Bezeichnung "Weihnachtsferien".
    Ja, was denn nun?
    Weihnachten ist offensichtlich nicht mehr zeitgemäß und glaubt man Experten, wird es einen richtigen Winter bald auch nicht mehr geben.
    Daher mein Vorschlag, einigen sie sich als Grenz-Echo doch ganz einfach auf Jahresendferien, dann sind sie allen meilenweit voraus.

  • „Ja, is denn heut‘ scho Weihnachten?“

    Sorry, kann da intellektuell nicht mehr folgen…

    Frohes Fest!

  • Es ist doch nicht zu fassen. Da entbrennt jetzt auch noch ein Religionskrieg um die korrekte Bezeichnung der Tage um den Jahreswechsel, so dass sich der Chefredakteur des GE genötigt sieht, sich gleich zwei Mal zu der Wortwahl in seiner Zeitung zu rechtfertigen.

    Als Kinder und Jugendliche kannten wir noch die „stille, besinnliche Adventszeit“, die wirklich so war, die mit dem Anzünden der ersten Kerze am Adventskranz begann und nur durch den Nikolaustag unterbrochen wurde.
    Jetzt geht das schon ab „Halloween“ (früher mal „Allerheiligen“) los: Nach ersten Printen oder Zimtsternen in den Auslagen kommt nach und nach Fahrt auf: Trubel auf sogenannten „Weihnachtsmärkten“ oder „Plaisirs d’Hiver“ mit Kirmesattraktionen (Karussell, Eislaufbahn, Entchenangeln (nein, kein „Engelchenangeln“) und Losbuden), mit Glühwein- und Reibekuchenständen und natürlich allerlei dekorativem Kitsch aus Fernost.

    Traktorparaden, Coca-Cola Truck Tour, Weihnachtsmänner überall als Staffage (macht sich halt besser als ein „Christkind“), bis zu einem „Mosel-Wein-Nachts-Markt“ in Traben-Trarbach, …
    Natürlich als Höhepunkt ein Massenexodus in alpine Regionen oder an die Strände von Marokko, Bali und Thailand.

    So ist nun mal die Realität. Was, bitte, ist da noch „christlich“?
    In schroffem Gegensatz dazu steht die jedes Jahr weiter abnehmende Zahl der Menschen, die am sonntäglichen Kirchgang teilnehmen. Selbst bei der Mitternachtsmesse sind die Bänke immer dünner gefüllt.

    In unserer säkularisierten Welt sollten der Staat und auch andere Institutionen sich eigentlich an neutrale Bezeichnungen halten: Herbst-, Winter-, Frühlings- und Sommerferien.
    Die „Osterferien“ fallen in der Wallonie nicht mehr zwingend mit Ostern zusammen.
    Ach ja, da wären noch die in unseren Breiten sakrosankten Karnevalsferien, für die sich kein griffigerer Ausdruck finden lässt. In der Wallonie heißen sie offiziell nichtssagend „vacances de détente“, also „Entspannungsferien“. Aber da der Karneval wegen der Streichung der vorösterlichen Bußzeit eh keinen religiösen Bezug mehr hat, könnte die Bezeichnung hier so bleiben.

    Darüber hinaus kann jeder diese Zeiten so feiern und gestalten, wie er es gerne möchte.
    Die christlichen Kirchen haben da schon lange kein Deutungsmonopol mehr.
    Übrigens, für die russischen Orthodoxen ist Weihnachten am 6. Januar, die ukrainischen haben 2023 auf den 25. Dezember umgestellt, aus nachvollziehbaren Gründen…

  • Und sie schreiben wieder: Leonard&Schleck&co., und ihr seid es und macht einen Religionskrieg hieraus. Frohe Weihnachten.

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