Mit dem Traum vom eigenen Haus oder von der eigenen Wohnung ist es in Belgien so eine Sache. Bei der Frage an junge Menschen in der Altersgruppe 25/35 (oft in einer festen Beziehung), was sie sich für ihre (nahe) Zukunft wünschen, steht das Eigenheim in der Liste häufig weit oben. Ein Zuhause soll es sein, wo mit Blick auf den Nachwuchs dringend mehr Platz benötigt wird, heißt es dann vielfach. Am besten mit einem Garten, in dem die Kids ungestört spielen und Hund und/oder Katze tollen können. Wer aber nachfragt, wie es finanziell um diesen Traum bestellt ist, merkt bald: Bei vielen in besagter Generation macht sich Ernüchterung breit. Die Preise für Immobilien bleiben (unerschwinglich) hoch. Oder, schlimmer noch, steigen gar beständig weiter. Und auch die Bauzinsen setzen einfach nicht zum Tiefflug an.
Dass ein Immobilienkauf kein einfaches Unterfangen ist, bleibt unwidersprochen. Wer den Wunsch aber nicht aufgeben will, braucht einen durchdachten Spar- respektive Finanzierungsplan. Aus landläufiger Erfahrung ist es nun mal so, dass das erforderliche Geld für den Hauskauf (und ebenso für den Hausbau) in der Regel aus zwei Quellen stammt - dem Eigenkapital und einem Bankkredit.
Die erste Herausforderung ist demnach die „Erschließung“ von ausreichend Eigenkapital. Nur… was heißt hier „ausreichend“? Die Regel „Pi mal Daumen“ besagt, dass ein Käufer oder Bauherr rund zwanzig Prozent (und gerne auch mehr) vom Preis des Projekts aus eigener Tasche finanzieren sollte.
Höhere Rate oder längere Laufzeit?
Weniger Eigenkapital ist durchaus denkbar - ginge aber zu Lasten eines höheren Kredits. Mit der risikoreichen Folge, dass die monatliche Rate womöglich zu hoch oder die Rückzahldauer zu lang wird. Nicht zu vergessen die so genannten Kaufnebenkosten von durchweg zehn Prozent, die der Käufer gleichfalls selbst aufbringen sollte.
In Zahlen… Wie hoch sollte die monatliche Sparrate sein, um innerhalb von acht (eventuell auch zehn) Jahren genug Eigenkapital anzusparen. „Zugegeben, das ist eine recht lange Zeit. Doch gerade wer bei null startet, muss genug Ausdauer mitbringen“, so ein Bankfachmann, spezialisiert auf Hypothekendarlehen für Hauskauf. Herangezogen als „Richtwert“ sei an dieser Stelle der Preis eines Hauses in Belgien, der bisher im laufenden Jahr um 4.532 € auf 275.862 € im Schnitt angestiegen ist. Was aber, wohlgemerkt, je nach Standort und Landesteil sehr stark variieren kann.
Ein veranschlagtes Viertel an Eigenkapital macht demnach 68.750 €, nachfolgend verteilt auf zwölf Monate in acht Jahren („best case“). Letztlich eine Sparrate von circa 715 € im Monat. Neben den laufenden Kosten, hierunter besonders die Miete, sofern der Sparer nicht das Glück hat, noch im „Hotel Mama“ zu wohnen.
Hintergrund: Dritte Auflage ausverkauft
Bei allem vorsichtigem Optimismus… - aber das war wirklich nicht zu erwarten. Bereits elf Wochen vor der dritten Auflage der Immobilienmesse in St.Vith sind die verfügbaren rund dreißig Stände ausgebucht. „Eine Nachfrage, die wir zwar heimlich erhofft hatten, die uns in diesem Maße aber dennoch überrascht“, zeigt sich auch David Schmitz zumindest ein wenig erstaunt über die ungewohnt frühen und zugleich verbindlichen Reservierungen. „Sicher wussten wir bereits seit längerem um das Interesse, gerade nachdem auch etliche gestandene Aussteller aus der Eifel im vergangenen März erstmals den Weg zur Messe nach Eupen gefunden hatten“, so der Marketingleiter bei GE-Media. Doch vor Weihnachten „AUSVERKAUFT“ melden zu können, „spricht zweifellos schon vorab für den Erfolg unserer Initiative“. Eine Messe, die, wie gesagt, zum dritten Mal nach 2018 und 2024 im Triangel die Türen öffnet. Und zwar fürs Publikum am Samstag/Sonntag, 7./8. März, von 10 bis 18 Uhr. Insgesamt sechzehn Stunden Zeit für ein Angebot, das nicht nur mit bewährter Qualität punktet, sondern ebenso durch Vielschichtigkeit.

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