Alles deutet darauf hin, dass Remco Evenepoel erneut Geschichte schreiben wird. Der Radstar steht vor seinem fünften Titel als „Sportler des Jahres“, dem vierten in Folge. Ausschlaggebend dürfte sein dritter Weltmeistertitel im Zeitfahren sein. Damit lässt Evenepoel voraussichtlich den Leichtathleten Isaac Kimeli, Vizeweltmeister über 5.000 Meter, sowie Ajay Mitchell, NBA-Champion im Basketball, hinter sich.
Auch bei den Frauen scheint die Entscheidung fast gefallen: Emma Meesseman, Kapitänin der Belgian Cats, die ihren EM-Titel im Basketball verteidigten und von Meesseman zur besten Spielerin des Turniers geführt wurden, gilt als klare Favoritin auf den Titel „Sportlerin des Jahres“. Bereits 2020 hatte sie diese Auszeichnung erhalten. Herausfordern könnten sie höchstens die Shorttrack-Weltmeisterin Hanne Desmet oder die Schwimm-Vizeweltmeisterin Roos Vanotterdijk.
Letztere dürfte allerdings besonders gute Karten beim Preis „Nachwuchssportlerin des Jahres“ haben. In dieser Kategorie konkurriert Vanotterdijk mit dem Fußballtalent Nathan De Cat sowie der Tennisspielerin Jeline Vandromme.
Als Team des Jahres gehen ebenfalls die Belgian Cats ins Rennen. Nach ihrem erneuten EM-Triumph im Basketball gelten sie als Favoritinnen, müssen sich aber gegen den Fußballlandesmeister Union Saint-Gilloise sowie die Rugby-Nationalmannschaft, die Schwarzen Teugel, behaupten.
Spannend wird auch die Wahl zum Trainer des Jahres. Hier konkurrieren Vincent Kompany, der aktuell den FC Bayern München betreut, Steve Darcis, der die belgische Tennis-Nationalmannschaft bis ins Halbfinale des Davis Cups führte, sowie Mike Thibault, der die Belgian Cats an die europäische Spitze brachte.
Der Titel „Paralympischer Sportler des Jahres“ wird derweil zwischen Léa Bayekula (Leichtathletik), Tim Celen (Radsport) und Laurens Devos (Tischtennis) vergeben. (calü)

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