[Video] Nicht-kommerzieller Sektor protestiert vor Regierungssitz in Eupen

<p>Zahlreiche Betroffene aus dem nicht-kommerziellen Sektor (NKS) protestierten am Mittwochnachmittag vor dem Regierungsgebäude in Eupen.</p>
Zahlreiche Betroffene aus dem nicht-kommerziellen Sektor (NKS) protestierten am Mittwochnachmittag vor dem Regierungsgebäude in Eupen. | Foto: David Hagemann

Der Unmut sitzt tief. Seit März 2023 wartet der Sektor – rund 3.000 Arbeitnehmer aus Alten- und Behinderteneinrichtungen, Beschützenden Werkstätten, Familienhilfe, der psychiatrischen Klinik und dem soziokulturellen Bereich – auf ein Rahmenabkommen, das bessere Arbeitsbedingungen sichern soll. Trotz eines von allen Parteien vor den Wahlen 2024 unterzeichneten Bekenntnisses habe sich „anderthalb Jahre lang nichts getan“, kritisieren die Gewerkschaften.

Hier ein Video der Demo am Mittwochnachmittag

„Es ist zwei vor zwölf“, heißt es aus der Gemeinschaftsfront von christlicher, sozialistischer und liberaler Gewerkschaft. Gefordert werden unter anderem bessere Löhne und Gehälter, mehr Personal, Entlastungsmaßnahmen am Laufbahnende und spürbare Wertschätzung.

<p>Am Mittwoch gab es vergiftete Geschenke für die Vertreter der DG-Regierung.</p>
Am Mittwoch gab es vergiftete Geschenke für die Vertreter der DG-Regierung. | Foto: Christian Schmitz

Zahlreiche Beschäftigte verließen den Sektor, weil Verbesserungen ausblieben – mit Folgen für die Dienstleistungsqualität, sagte Vera Hilt von der christlichen Angestelltengewerkschaft CNE. Während im Parlament der DG am Mittwochnachmittag das Budget 2026 auf der Tagesordnung stand, wollten die Beschäftigten die Abgeordneten an ihre Zusagen erinnern. „Der NKS ist essenziell, aber die Regierung handelt nicht entsprechend“, so die Gewerkschaften. (sc)

Mehr zu dem Thema folgt später.

Kommentare

Kommentar verfassen

0 Comment