Großkontrolle in Vilvoorde: Bus fährt gegen Höhenbegrenzung – mehrere Verstöße entdeckt

<p>Das Viadukt von Vilvoorde vor Beginn einer umfassenden Renovierung im Jahr 2023: Die Brücke aus den 1970er Jahren ist ein Teil des Brüsseler Rings und wird in den kommenden Jahren vollständig erneuert.</p>
Das Viadukt von Vilvoorde vor Beginn einer umfassenden Renovierung im Jahr 2023: Die Brücke aus den 1970er Jahren ist ein Teil des Brüsseler Rings und wird in den kommenden Jahren vollständig erneuert. | Foto: belga

„Die Notwendigkeit dieser Kontrollen wurde deutlich illustriert, als ein Bus das Tonnageverbot auf dem Viadukt von Vilvoorde ignorierte und gegen die dortige Höhenbegrenzung fuhr“, teilte die föderale Polizei mit. Dort gilt am Wochenende wegen Straßenarbeiten ein Fahrverbot für Schwerverkehr. „Ein Bus missachtete dieses Verbot und fuhr gegen die eingerichtete Höhenbegrenzung“, heißt es weiter.

Das Video zeigt das Viadukt von Vilvoorde. Die Brücke stammt ursprünglich aus den 1970er Jahren und ist Teil des Brüsseler Rings.

„Dabei wurde der gläserne Dachbereich des Fahrzeugs zertrümmert, sodass Glas auf die Passagiere herabfiel. Glücklicherweise wurde niemand verletzt. Nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft wurde der Führerschein des Fahrers unmittelbar für 15 Tage eingezogen. Das Transportunternehmen stellte einen Ersatzbus bereit.“ Die Aktion wurde von Centrex organisiert, einem nationalen Expertisenetzwerk der Verkehrsbehörden, unterstützt von Sozialinspektionen und dem Ausländeramt. Insgesamt wurden 92 Fahrzeuge kontrolliert und Bußgelder von über 12.000 Euro verhängt. „Ein französischer Fahrer eines Fernbusses wurde beim Fahren unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln ertappt“, so die Polizei. „Zudem wurden drei Personen wegen illegalen Aufenthalts administrativ festgenommen. Die Inspektionsdienste stellten mehrere Verstöße im Bereich Teilzeitarbeit, Dimona-Anmeldungen sowie Missbrauch von Kranken- und Arbeitslosengeld fest.“ (belga/sc)

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