Carrefour hatte in der Nacht auf Freitag eine Vereinbarung mit den Gewerkschaften erzielt: Ab dem 18. Januar sollen 40 Hypermärkte und 43 integrierte Carrefour-Market-Filialen sonntags von 8 bis 12 Uhr öffnen. Rund 600 Franchise-Filialen tun dies bereits.
Bei Colruyt sind lediglich Standorte in touristischen Regionen – etwa an der Küste oder in den Ardennen – am Sonntagmorgen geöffnet, und auch das nur während der Tourismussaison. Für alle anderen Geschäfte sei eine Sonntagsöffnung nicht rentabel, heißt es.
„Ein durchschnittlicher Supermarktkunde gibt sonntags 27 Euro aus. An anderen Tagen sind es 35 Euro – und bei Colruyt im Schnitt sogar 70 Euro. Mit Einkaufsbons von 27 Euro kann Colruyt seine Geschäfte sonntags nicht rentabel betreiben“, so das Unternehmen.
Wie die Gewerkschaften fordert auch Colruyt eine Harmonisierung und Vereinfachung der bestehenden paritätischen Kommissionen im Handel, um faire Wettbewerbsbedingungen sicherzustellen. (belga/rt)

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