Wenn eine Weihnachtskrippe zur Projektionsfläche wird

<p>Die Krippe auf dem Grand’Place sorgt für Aufsehen.</p>
Die Krippe auf dem Grand’Place sorgt für Aufsehen. | Foto: Photo News

Die neue „inklusive“ Weihnachtskrippe auf dem Brüsseler Grand’Place hätte wohl als festliche Neuerung in Erinnerung bleiben können.

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Kommentare

  • "Kulturkampf" in vollem Gange - alle sind brüskiert und das Ziel der Despoten dieser Welt ist erreicht, denn wir (Westen) kümmern uns nur noch um Nebenschauplätze, Lappalien, dämliches 'Wer-darf-noch-was-sagen', während die Welt von Trollen und Orks (USA und Russland/China) auseinander genommen wird.
    Während wir uns hier die Köpfe einhauen, was denn nun eine angebrachte Repräsentation von diesem oder jenem ist, wird unser Nachbar vor der Tür - Ukraine - brutal massakriert, in Schutt und Asche gelegt; Amerika schafft sich selbst mit einem Faschisten im Weißen Haus ab und Europa macht erstmal einen laaangen Gesprächskreis.
    Unterdessen schielt China rüber. Unter deren Fittiche wir immer mehr geraten, während wir den USA noch schöne Augen machen, die uns unter Präsident Abrissbirne längst zum Freiwild erklärt haben...
    Aber Hauptsache 'Geiz ist geil' und 'Onkel Sam wird's schon richten' ?

  • Herr Hezel,
    Schon gute Vorsätze fürs nächste Jahr? schon selbst dekarbonisiert?
    schon Geld für die Ukraine gespendet als gutes Werk in der Weihnachtszeit?
    Reparieren Sie sich bitte selber zuerst, bevor sie versuchen die Welt zu reparieren.

  • Ach, der Herr Scholzen, wie gewohnt wieder mit einem persönlichen Angriff als Pausenfüller statt eines Beitrages zur Sache.

    Zum Thema: Ein Politiker wie J.-L. Bouchez, dessen Partei, die MR, "als Teil des Brüsseler Stadtkollegiums den Entscheidungsprozess seit März 2025 mitgetragen hatte" (!), erblickt darin nun plötzlich eine „Beleidigung unserer (!) Traditionen“ (!), obwohl die Krippe mit Zustimmung der Kirche gestaltet wurde (!).
    Nun muss man wissen, dass die Liberale Partei in ihren Ursprüngen seit Staatsgründung eine Gegenspielerin der Katholiken war und die Religion erbittert bekämpfte, ganz in der Tradition der Freimaurer. Man denke nur an den Schulkampf der fünfziger Jahre.
    Auch wenn diese antiklerikale Tradition notgedrungen abgeklungen ist, so verwundert es doch, dass Bouchez sich nun katholischer als ein Vertreter eben dieser Religionsgemeinschaft gebärdet. Er entlarvt sich als unehrlichen Schwätzer, der sein Mäntelchen nach dem Wind hängt und versucht, aus der künstlich aufgebauschten Diskussion Kapital zu schlagen.

    Dass Künstler versuchen, gewisse Ereignisse, ob religiöser oder weltlicher Natur, aus ihrer Sicht zu interpretieren und dabei auf zum Teil heftige Kritik stoßen, ist nicht neu. Die ganze Kunstgeschichte ist voll davon.
    Dass aber ein "liberaler" Politiker nun diese künstlerische Freiheit abschaffen will "und den Austausch der Krippe" fordert, wirft doch ein seltsames Schlaglicht auf die wahre Geisteshaltung dieses Herrn.

  • In allen Punkten volle Zustimmung, Norbert Schleck!

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4 Comments