Belgischer Topstar zurück im Gelände: Wout van Aert bestätigt Cross-Programm

<p>Cyclocross: Wout van Aert trifft fünfmal auf Mathieu van der Poel.</p>
Cyclocross: Wout van Aert trifft fünfmal auf Mathieu van der Poel. | Foto: belga

Wie schon in den vergangenen Jahren fällt van Aerts Einstieg erneut in die intensive Weihnachts- und Neujahrsperiode, eine Zeit, in der der Crosssport traditionell besonders viele Fans an die Strecken lockt. „Die Weihnachtszeit gehört einfach zu den schönsten Phasen der Cross-Saison“, erklärte van Aert gegenüber seiner Mannschaft. „Die Rennen, die vielen Zuschauer in den Ferien – und nicht zuletzt, dass die Cross-Einsätze perfekt in meine Vorbereitung auf die großen Straßenklassiker passen.“

Acht Rennen – und ein klares Ziel

Sein Programm ist eng getaktet: Neben Antwerpen stehen auch die Weltcup-Rennen in Dendermonde (28.12.) und Zonhoven (4.1.) an. Dazu kommt die Teilnahme an der X2O Badkamers Trofee in Hofstade (22.12.) und Loenhout (29.12.), der Superprestige-Runde in Heusden-Zolder (23.12.) sowie Exact Cross in Mol (2.1.). Besonders im Fokus: das Belgische Meisterschaftsrennen am 11. Januar in Beringen. „Ein Meisterschaftstrikot motiviert immer“, betont der fünfmalige belgische Titelträger. „Es ist schon eine Weile her, dass ich dort am Start stehen konnte (zuletzt 2022). Deshalb freue ich mich umso mehr, dass es dieses Jahr in den Kalender passt. Ich bin motiviert, bei allen Rennen mein Bestes zu geben und die Fans wiederzutreffen.“

Duell mit van der Poel – aber kein WM-Start

Fünf der Rennen bestreitet van Aert direkt gegen seinen ewigen Rivalen Mathieu van der Poel, der seine Cross-Planung bereits vergangene Woche veröffentlicht hatte. Die beiden treffen sich in Antwerpen, Hofstade, Loenhout, Mol und Zonhoven. Ein WM-Duell wird es allerdings nicht geben: Van Aert plant keinen Start bei den Weltmeisterschaften am 1. Februar in Hulst, wo van der Poel mit einem möglichen achten Titel alleiniger Rekordchampion werden möchte.

Auch in der vergangenen Saison war van Aert über weite Strecken in Topform. Zum Auftakt wurde er in Loenhout Vierter, bevor er bei Abwesenheit van der Poels in Gullegem und Dendermonde gewann. In Benidorm folgte ein weiterer vierter Platz, ehe er sowohl in Maasmechelen als auch bei der WM in Liévin jeweils Zweiter hinter seinem niederländischen Konkurrenten wurde. (belga/calü)

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