Das Phantom in der Krippe

Im Grunde ist es erfreulich wenn im Rahmen der sogenannten Winterfreuden, die allein dem Kommerz gewidmet sind, auf der Grand-Place in Brüssel noch eine Krippe aufgebaut wird. Allerdings agieren darin die heilige Familie und die Heiligen Drei Könige als Gespenster. Statt die Weihnachtsgeschichte im säkularen Sinn zu „gendern“ hätte man den Machern einige biblische Texte an die Hand geben können.

Das Evangelium nach Johannes beginnt mit den Sätzen: „Das Wort (also Gott) ist Fleisch geworden und hat unter uns gewohnt.“ Das bedeutet, dass Gott nicht als gesichtslose Schimäre auf die Welt gekommen ist, sondern als ein realer Mensch aus Fleisch und Blut. Anders als im Judentum und im Islam hat Gott im Christentum ein Gesicht und einen Namen: Jesus Christus. Wer das unterschlägt, hat vom Christentum nichts verstanden.

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