Die PFF spricht von einem transparenten Verfahren und einer „verantwortungsvollen Entscheidung“, die Kontinuität in der Fraktionsarbeit sichern soll.
Die erste Nachrückerin Shayne Piront verzichtet aus familiären Gründen auf das Mandat: Sie wurde im August Mutter und will sich in den ersten Monaten auf ihre Familie und ihr Gemeinderatsmandat in Burg-Reuland konzentrieren. Die PFF führte daraufhin Gespräche mit allen weiteren Ersatzkandidatinnen und -kandidaten. Die Regionalabgeordnete Christine Mauel schloss ein Mandat im PDG wegen ihrer umfangreichen Aufgaben im Parlament der Wallonischen Region aus. Parteipräsident Sacha Brandt will sich vollständig auf die Führung der PFF konzentrieren. Und der ehemalige Eupener Schöffe Michael Scholl erklärte, dass sich die parlamentarische Arbeitslast aktuell nicht mit seiner beruflichen Situation vereinbaren lässt. Erst danach fiel die Wahl auf Frederik Wertz. Der 28-jährige Linguist unterrichtet am ZAWM Eupen und gehört seit mehreren Jahren dem Gemeinderat von Raeren an. Dort hat er sich zuletzt in Haushaltsfragen profiliert. Die PFF sieht in ihm eine fachlich kompetente, pragmatische Verstärkung, die mit kommunalpolitischer Erfahrung und Bildungsnähe frische Impulse in die Fraktion bringen soll. Die Partei betont, dass der gesamte Prozess von Verantwortung, Transparenz und ehrlicher Abwägung geprägt gewesen sei. (red/sc)

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