Ende August hatten die Studierenden in Adelaide ihre bisherigen Erfolge – den ersten Platz 2019 und 2023 beim Bridgestone World Solar Challenge, der alle zwei Jahre durch das australische Outback führt – nicht wiederholen können und sich mit Rang drei begnügen müssen. Nun wollen sie Revanche und in den USA ganz oben auf dem Podium stehen.
Die American Solar Challenge erstreckt sich über acht Tage. In dieser Zeit müssen die Teams mit ihren Solarautos möglichst viele Kilometer zurücklegen. Anders als in Australien warten dichterer Verkehr und deutlich höhere Geländeprofile.
„Wir wissen inzwischen besser, was funktioniert und was nicht – und wir sind besser vorbereitet, um auf Unvorhergesehenes schnell zu reagieren“, betonte Schillemans.
Der genaue Streckenverlauf und die exakten Daten der Veranstaltung wurden bislang nicht bekanntgegeben. Das stellt die belgische Mannschaft vor eine zusätzliche Herausforderung, da sie nicht auf Erfahrungswerte früherer Teams zurückgreifen kann. Zur Vorbereitung analysieren die Studierenden daher die Strecken früherer Ausgaben des US-Wettbewerbs.
Das Team muss zudem seinen Solarwagen „Infinite Apollo“ an die amerikanischen Reglement-Bestimmungen anpassen.
An früheren Ausgaben der American Solar Challenge nahmen unter anderem renommierte Universitäten wie das Massachusetts Institute of Technology (MIT) oder Polytechnique Montréal teil. (belga/rt)

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