Abgesehen von 2023 handelt es sich um den höchsten Wert der vergangenen zehn Jahre für diese Wochentage. Bemerkenswert ist zudem, dass inzwischen mehr Menschen in Wochennächten sterben als an Wochenendnächten, an denen 29 Todesopfer verzeichnet wurden. „Manche beginnen das Wochenende bereits am Mittwoch oder insbesondere am Donnerstagabend, was sich in den Zahlen niederschlägt. Mehr Verkehrskontrollen während der Wochennächte wären sinnvoll, um die Entwicklung zu bremsen“, so Vias.
Auch in Brüssel fallen die Zahlen negativ aus: Dort wurden im ersten Halbjahr neun Verkehrstote registriert – im Vorjahreszeitraum war es lediglich ein einziger. In Flandern stieg die Zahl der Opfer moderat von 106 auf 111. In Wallonien hingegen sank sie von 94 auf 89.
Die Zahl der Verkehrsunfälle insgesamt nahm in allen drei Regionen zu: In Wallonien von 4.679 auf 5.207 Fälle (+11 %), in Flandern von 10.673 auf 11.283 (+6 %) und in der Hauptstadtregion von 1.815 auf 1.965 (+8 %).
Sorgen bereitet Vias zudem der starke Anstieg der Unfälle mit E-Scootern. Diese nahmen um 55 Prozent zu, was nach Ansicht des Instituts verdeutlicht, dass neue Maßnahmen notwendig sind, um die Entwicklung einzudämmen. Ebenfalls deutlich mehr Unfälle gab es mit Motorrädern (+15 %) sowie mit Motorrollern (+16 %). (belga/rt)

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