Regierung schafft Grundlage für höhere Essensgutscheine ab 2026

<p>Ab 2026 könnte der maximale Wert eines Essensgutscheins auf zehn Euro steigen.</p>
Ab 2026 könnte der maximale Wert eines Essensgutscheins auf zehn Euro steigen. | Illustrationsbild: belga

Der Text ist das erste von drei Gesetzesprojekten, die verabschiedet werden müssen, um ab dem 1. Januar 2026 eine freiwillige Erhöhung des maximalen Werts der Essensgutscheine von derzeit acht auf zehn Euro zu ermöglichen. Der Teil der Sozialversicherungsanstalt (ONSS) sei bereits geregelt, erklärte Clarinval. Der steuerliche Aspekt, der in die Zuständigkeit von Finanzminister Jan Jambon (N-VA) fällt, sei hingegen noch offen. „Ich hoffe, dass wir rasch zu einem Ergebnis kommen“, so der Minister.

Alle zwei Jahre legt der Zentrale Wirtschaftsrat die Lohnmarge fest, die die Sozialpartner des Privatsektors im Rahmen des Interprofessionellen Abkommens (IPA) verhandeln dürfen. Diese Marge wird auf Grundlage der Lohnentwicklung in den Nachbarländern Frankreich, den Niederlanden und Deutschland berechnet. Für die Jahre 2025–2026 beträgt sie null Prozent – damit sind keine Lohnerhöhungen möglich, die über die automatische Indexierung hinausgehen.

Die Regierung hat nun beschlossen, Erhöhungen, die im Laufe des Jahres 2026 gewährt werden, nicht in die Berechnung der künftigen Lohnmarge einzubeziehen.

Das Gesetz wurde mit Ausnahme der Enthaltungen von PS, PTB und Ecolo-Groen einstimmig angenommen. Die drei Parteien lehnen das Lohngesetz von 1996 in unterschiedlichem Ausmaß ab. (belga/rt)

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