Spanien, Oranje, Österreich: Wer schnappt sich die europäischen WM-Tickets?

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Bei Spanien bestimmte zuletzt der Ärger um Lamine Yamal das Geschehen. | Foto: belga

Spanien

Vier Siege aus vier Spielen, dazu ein Torverhältnis von 15:0 – der Europameister räumte auf dem Weg zur WM bislang jegliche Konkurrenz teils mühelos aus dem Weg. Und so klopfen die Spanier an der Tür zur Endrunde: Ein Sieg in Georgien am Samstag und keine drei Punkte für Verfolger Türkei im Parallelspiel gegen Bulgarien (18 Uhr) reichen für die Qualifikation. Für Unruhe sorgte im Vorfeld aber einmal mehr Lamine Yamal. Zunächst für den Kader nominiert, wurde der Superstar wenige Tage später wieder gestrichen – auf ärztlichen Rat soll er wegen einer Behandlung am Schambein doch pausieren. Der offensichtlich verstimmte Verband RFEF drückte seine „Überraschung“ und sein „Unbehagen“ darüber aus.

Schweiz

Die Schweiz nahm an den vergangenen fünf Weltmeisterschaften teil – und steht jetzt vor der Fortsetzung dieser Serie. Vor den abschließenden zwei Duellen beträgt der Vorsprung drei Punkte. Gewinnen die Eidgenossen am Samstag (20.45 Uhr) gegen das noch sieglose Schlusslicht Schweden und verpasst Kosovo den Erfolg in Slowenien, ist die Schweiz vorzeitig qualifiziert. Auch ein Remis würde reichen, wenn die Kosovaren in Ljubljana verlieren.

Österreich

Im Gegensatz zur Schweiz warten die Österreicher seit 1998 auf weitere Auftritte auf der WM-Bühne. In der Gruppe H lief jetzt alles nach Plan – bis das Team von Ralf Rangnick zuletzt durch ein Gegentor in der Nachspielzeit in Rumänien verlor. Tritt also doch noch das große Nervenflattern ein? Mit einem Sieg am Samstag auf Zypern (18 Uhr) und einem Patzer von Bosnien und Herzegowina gegen die Rumänen (20.45 Uhr) wären alle Zweifel ausgeräumt.

Niederlande

Für die Niederländer ist die Rechnung einfach: Gewinnt Oranje am Freitag (20.45 Uhr) das direkte Duell mit Polen, können die Flüge nach Nordamerika gebucht werden. Aber Achtung: Bei einer Niederlage würden beide Nationen punktgleich in den letzten Spieltag gehen.

Kroatien

Vize-Weltmeister 2018 in Russland, vier Jahre später Dritter in Katar: Bei den vergangenen Endrunden lieferte Kroatien ab. Heute Abend (20.45 Uhr) genügt der Mannschaft um Altstar Luka Modric nun ein Remis für die nächste Qualifikation zur Endrunde im Sommer 2026. Sollte den Kroaten das gelingen, würden sie zeitgleich aber wohl für das Ende des Traums von der Weltmeisterschaft bei einem Underdog sorgen. Gegner sind schließlich die Färöer, die im Fernduell mit Tschechien um Platz zwei und der damit verbundenen Teilnahme an den Play-offs jeden Punkt benötigen. (mn/sid)

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