Die Initiative geht von dem Umweltverband Leefmilieu Brüssel aus, der sie gemeinsam mit Fabians Mutter, deren Anwältin sowie den Organisationen Heroes for Zero und De Platoo entwickelt hat.
Fabian war an jenem Junitag mit einem E-Scooter auf dem Heimweg, als die Polizei ihn kontrollieren wollte – er war laut Gesetz zu jung für die Nutzung eines elektrischen Tretrollers. Aus bislang ungeklärten Gründen floh der Junge. Die Polizei nahm die Verfolgung auf.
Im Elisabethpark wurde Fabian schließlich von einem Polizeifahrzeug erfasst und überrollt. Er wurde noch ins Krankenhaus gebracht, erlag dort aber seinen schweren Verletzungen. Der Fall löste damals große Bestürzung und eine breite Debatte über Polizeikontrollen und den Umgang mit Minderjährigen aus.
In den vergangenen Wochen haben Leefmilieu Brüssel und Fabians Familie über eine angemessene Gedenkgestaltung beraten, die zugleich den städtebaulichen Vorgaben des Parks entspricht. „Noch vor Ende des Winters wird eine scharlachrote Eiche gepflanzt – eine Baumart mit besonders langer Lebensdauer, die das Landschaftsbild über Jahrzehnte prägen wird“, teilte Leefmilieu Brüssel am Donnerstag mit.
Neben der Eiche soll auch eine Holzbank aufgestellt und eine Gedenkplatte angebracht werden. Für diese beiden Elemente stehen die erforderlichen Genehmigungen jedoch noch aus. (belga/calü)

Kommentare
Kommentar verfassen
0 Comment
Sie müssen angemeldet sein, um zu kommentieren.
AnmeldenRegistrieren