Während der Aktion wird das Augenmerk im gesamten Land verstärkt auf Geschwindigkeitskontrollen gelegt. Neben mobilen Radarkontrollen werden auch feste „Blitzer“ und Streckenabschnittskontrollen rund um die Uhr aktiv sein.
„Zu viele Verkehrsteilnehmer unterschätzen die Risiken überhöhter Geschwindigkeit“, betont die föderale Polizei. Zu schnelles Fahren gehöre nach wie vor zu den Hauptursachen schwerer Verkehrsunfälle. Mit der Aktion wolle man nicht nur sanktionieren, sondern auch bewusstes und sicheres Fahrverhalten fördern.
Die landesweite „Blitzoffensive“ findet zweimal pro Jahr statt – jeweils im Frühjahr und im Herbst. Bei der letzten Ausgabe im April wurde ein neuer Rekord aufgestellt: In nur 24 Stunden kontrollierte die Polizei rund 1,34 Millionen Fahrzeuge. Etwa 3,99 Prozent davon waren zu schnell unterwegs.
Interessant ist die Aufschlüsselung: Feste ‚Blitzer‘ erfassten „nur“ 1,69 Prozent Verstöße, während bei mobilen Kontrollen ganze 8,12 Prozent der Fahrzeuge die erlaubte Geschwindigkeit überschritten.
Für die Polizei sind die Zahlen ein klares Zeichen: Rasen bleibt ein fest verankertes Problem im belgischen Fahrverhalten. Deshalb seien regelmäßige Kontrollen und Aufklärungskampagnen weiterhin unerlässlich. „Verkehrssicherheit bleibt eine Priorität für die integrierte Polizei“, heißt es abschließend. (belga/calü)

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