Die betroffenen Server ermöglichen es Angreifern offenbar, sich aus der Ferne Zugang zu den Systemen ihrer Opfer zu verschaffen. Dadurch könnten Bildschirmaufnahmen gemacht sowie Dateien herunter- oder hochgeladen werden, so Nviso. Die Malware sei darauf ausgelegt, längerfristig unbemerkt in Netzwerken aktiv zu bleiben.
Die meisten kompromittierten Server befanden sich laut Nviso außerhalb Europas. Dennoch seien auch europäische Organisationen betroffen – darunter Einrichtungen in Belgien.
Dem Unternehmen zufolge richtet sich die Spionagesoftware insbesondere gegen staatliche Institutionen, Gesundheitseinrichtungen, militärische Organisationen und Forschungszentren. Nviso erklärt, die betroffenen Stellen über vertrauenswürdige Kanäle informiert zu haben. (belga/rt)

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