Vier Mega-Funde über drei Tonnen – Antwerpen bleibt Drogen-Drehscheibe
Kriminalität
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Seit Jahresbeginn sind im Hafen von Antwerpen insgesamt 19,3 Tonnen Cannabis sichergestellt worden. Laut Berichten der „Gazet van Antwerpen“, „Het Nieuwsblad“ und „Het Belang van Limburg“ betrafen vier der 13 Beschlagnahmungen jeweils mehr als drei Tonnen Drogen. Zum Vergleich: Im gesamten vergangenen Jahr waren lediglich 336 Kilogramm Marihuana abgefangen worden.
Foto: belga
Von den 13 Sendungen, die 2025 entdeckt wurden, stammten zwölf aus Kanada und eine aus Thailand. Nach Angaben von Francis Adyns, Sprecher des föderalen Finanzdienstes, sieht sich Belgien seit Kurzem mit illegalen Cannabislieferungen aus Kanada, den USA und Thailand konfrontiert. In diesen Ländern ist der Anbau und Verkauf von Cannabis teilweise oder vollständig legalisiert.
Diese Legalisierung gilt jedoch nur für den jeweiligen Binnenmarkt. Dennoch nutzen Produzenten und kriminelle Netzwerke die Lockerungen, um Cannabis illegal nach Europa zu exportieren, so der Sprecher. (belga/rt)
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