Dieses Projekt ist ein wichtiger Schritt hin zu einer modernen, effizienteren und besser koordinierten Notfallversorgung. Durch die zentrale Steuerung kann das Prinzip der „schnellstmöglichen adäquaten Hilfe“ künftig systematisch umgesetzt werden. Damit entscheidet im Ernstfall nicht mehr allein die geografische Zuständigkeit, sondern die tatsächliche Nähe und Verfügbarkeit der Einsatzkräfte. Das spart wertvolle Minuten und kann Leben retten.
„Das gemeinsame Dispatching ist eine richtige und notwendige Maßnahme. Es macht unsere Hilfeleistungen flexibler, effizienter und vor allem schneller“, erklärt der Provinzabgeordnete Elias Teller (CSP). Gleichzeitig betont er eine zentrale Voraussetzung für das Gelingen des Projekts: „Damit dieses System funktioniert, muss beim Dispatching auch auf Deutsch gearbeitet werden. In einem Notfall darf es keine Sprachbarrieren geben, klare Verständigung ist lebenswichtig.“
Teller erinnert daran, dass die Notfallversorgung zu den letzten zentralen Zuständigkeiten der Provinz gehört: „Gerade deshalb ist es entscheidend, dass die Deutschsprachige Gemeinschaft bei der Umsetzung eines solchen Projekts als gleichberechtigter Partner einbezogen wird.“
Zudem verweist Teller auf die finanzielle Dimension: Die Provinzdotation ist für die Zone DG von großer Bedeutung. Eine strukturelle Benachteiligung oder mangelnde Einbindung könne langfristig auch die finanzielle Stabilität der Notfalldienste in der DG gefährden. (red/ab)

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