Rallye Zentraleuropa: Thierry Neuville scheidet nach heftigem Crash aus

<p>Thierry Neuville kracht bei Rallye Zentraleuropa aus dem Rennen.</p>
Thierry Neuville kracht bei Rallye Zentraleuropa aus dem Rennen. | Foto: WRC

Auf der nur 12,37 Kilometer langen Prüfung touchierte Neuville einen Strohballen, der als Schutz an der Ausfahrt einer Brücke platziert war. Dabei wurde nicht nur sein Fahrzeug, sondern auch die Brückenkonstruktion beschädigt. Die Rallye-Leitung sah sich daraufhin gezwungen, die gesamte Spezialprüfung abzubrechen und die verbliebenen Fahrer direkt zum Start der 16. Etappe zu schicken.

Nur drei Fahrer – Sébastien Ogier, Grégoire Munster und Joshua McErlean – konnten die Prüfung noch beenden, ehe die Rallye-Leitung die Wertungsprüfung abbrach.

„Ich denke, die Stelle im Aufschrieb war ein bisschen zu optimistisch. Es war eine sehr enge Kurve, ich habe versucht einzulenken, aber das Auto hat untersteuert und es war zu spät“, erklärte Neuville nach dem Unfall. „Ein heftiger Einschlag – ich spüre es, aber wir werden jetzt durchgecheckt und dann sehen wir weiter.“

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Für Neuville setzt sich damit eine schwierige Saison fort. Der 37-Jährige hat seit September 2024 keinen WM-Lauf mehr gewonnen und geht nun ohne Punkte aus dem Rennen in Deutschland, Österreich und Tschechien. Besonders bitter: In der Fahrerwertung droht er seine fünfte Position zu verlieren, denn sein Vorsprung auf den Esten Ott Tänak (Hyundai), der nach 14 Prüfungen Zweiter war, betrug vor dem Rallye-Wochenende nur 15 Zähler. (belga/calü)

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