Die regionale Agentur Parking.brussels ist für die Parkraumbewirtschaftung in 13 Brüsseler Gemeinden zuständig – mit Ausnahme der Stadt Brüssel, Woluwe-Saint-Pierre, Woluwe-Saint-Lambert, Uccle, Etterbeek und Saint-Josse. Sie verwaltet rund 4.200 Parkautomaten, über die derzeit etwa 45 Prozent aller Parkgebühren bezahlt werden. Die restlichen Zahlungen erfolgen über Apps oder SMS.
Laut dem Dokument sind jedoch rund die Hälfte dieser Automaten unrentabel und verursachen sogar Verluste. 2023 beliefen sich die Gesamteinnahmen der Parkautomaten auf 12,7 Millionen Euro, während die jährlichen Betriebskosten bei 9,8 Millionen Euro lagen – ein Gewinn von lediglich 2,9 Millionen Euro. Der geringe Ertrag sei vor allem auf die hohen Kosten für Wartung und Instandhaltung zurückzuführen.
Parking.brussels verweist auf den erheblichen Aufwand für Wartungsarbeiten, Softwareupdates, Scannerkontrollen durch Dienstfahrzeuge sowie den Austausch beschädigter Geräte. Auch Vandalismus treibt die Kosten in die Höhe.
Die Agentur hat den betroffenen Gemeinden ein strategisches Konzept vorgeschlagen, das eine Reduzierung der Zahl der Automaten vorsieht. Laut dem von „La Libre Belgique“ eingesehenen Dokument könnten dadurch jährlich rund 4,9 Millionen Euro eingespart werden. (belga/rt)

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