Dabei sah es zunächst nicht gut aus für OHL. In einer ausgeglichenen ersten Hälfte nutzte Twente kurz vor der Pause eine sehenswerte Kombination über links: Nach Vorarbeit von Sophie Proost und Alieke Tuin traf Jaimy Ravensbergen zum 0:1.
Nach dem Seitenwechsel fanden die Gastgeberinnen jedoch immer besser ins Spiel. Twente-Keeperin Diede Lemey verhinderte zunächst mit einer Glanzparade nach einem Kopfball von Conijnenberg den Ausgleich. Dann aber kam Löwen zurück: Bei einem Schuss von Bosteels riss Torschützin Ravensbergen im Strafraum die Arme hoch – die nordmazedonische Schiedsrichterin Ivana Projkovska ließ zunächst weiterspielen, doch der VAR griff ein. Den fälligen Elfmeter verwandelte Linde Veefkind souverän zum 1:1.
Die Entscheidung fiel dramatisch in der Nachspielzeit: Nach einem mustergültigen Konter hämmerte die Ungarin Sara Pusztai den Ball zum umjubelten 2:1-Endstand ins Netz.
Dank vier Punkten aus den ersten beiden Spielen klettert OH Löwen in der Tabelle vorerst auf Rang fünf. Nun warten die ganz großen Kaliber: Am 12. November gastiert OHL beim FC Barcelona, am 9. Dezember beim französischen Meister Paris Saint-Germain. Dazwischen empfängt die Mannschaft noch AS Roma (20. November) und Arsenal (17. Dezember). Die besten vier Teams der Gruppenphase ziehen direkt ins Viertelfinale ein, die Plätze fünf bis zwölf kämpfen in Play-offs um die verbleibenden Tickets. (belga/calü)

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