Gjergja prägte die Nationalmannschaft wie kaum ein anderer Trainer zuvor. Unter seiner Leitung nahmen die Belgian Lions an zwei Europameisterschaften teil: 2022 in Tiflis und Berlin, wo Belgien das Achtelfinale gegen Slowenien erreichte, sowie im Sommer 2025 in Katowice, wo das Team allerdings schon in der Vorrunde ausschied. Die Qualifikation für die Weltmeisterschaft 2023 in Japan, Indonesien und auf den Philippinen verpassten die Belgier nur knapp.
„Mit Blick auf die kommenden internationalen Herausforderungen, beginnend mit der Qualifikationskampagne für die WM 2027 im November, möchten wir dem Projekt Belgian Lions neue Impulse geben – im Sinne einer Weiterentwicklung auf den positiven Grundlagen der letzten Jahre“, erklärt der Verband auf seiner Website.
Der Dank an den scheidenden Trainer fällt entsprechend groß aus: „Wir wollen Coach Gjergja ausdrücklich danken für seine sieben Jahre an der Spitze unserer Nationalmannschaft, in denen er mit Hingabe, unermüdlichem Einsatz und Professionalität die Entwicklung des belgischen Basketballs entscheidend mitgestaltet hat.“
Neben seiner Rolle als Nationalcoach war Gjergja lange Zeit das Gesicht von BC Oostende. Mit dem Küstenklub gewann er in 14 Jahren jedes Jahr den Meistertitel, dazu achtmal das Double mit Pokalsieg. Erst im Sommer wechselte er nach Frankreich, wo er nun Limoges CSP trainiert. (belga/calü)

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