Einer Vereinsikone zu Ehren: Am Kehrweg gibt es nun die „Guillaume-Rox-Tribüne“

„Das ist einzigartig in der 80-jährigen Geschichte des Vereins“, erklärte AS-Stadionsprecher André Palm am Samstagabend. Jacqueline, Fabienne und Nathalie – die drei Töchter von Guillaume Rox – standen gemeinsam mit ihm und Generaldirektor Christoph Henkel auf dem Rasen, als die Enkelkinder des ehemaligen Spielers und Jugendtrainers einen Schriftzug enthüllten.

Ganz oben auf der T2-Tribüne – passend zum Stammplatz des im Alter von 88 Jahren verstorbenen Rox – erinnert nun auch ein Porträt des gebürtigen Lontzeners an dessen jahrzehntelanges Wirken und sein fast schon typischen Lächeln. „Es war emotional und herzergreifend – eine großartige Geste des Vereins“, erklärte Jacqueline Rox. „Unser Vater war mit Leidenschaft Fan, Trainer, Ehrenamtlicher und Spieler. Der Verein war für ihn gleichbedeutend mit seiner Familie. So wie wir seine Familie waren, war es die AS auch.“ (mn)

Foto: belga

Kommentare

  • Ehre, wem Ehre gebührt! Wenn es einer verdient hat, dann ist er es!
    Kleiner Nachtrag: Die Familie Rox stammt aus Astenet. Astenet ist zwar heute Gemeinde Lontzen, gehörte aber damals zu Walhorn. Weil es aber damals noch keinen Verein in Walhorn gab, spielte er in Lontzen und wechselte von dort zur AS Eupen. Der Nachtrag ist nur so nebenbei bemerkt.

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