In den klassischen Gefängnissen komme es demnach zu „Nahrungsmängeln, unzureichenden Portionen, Qualitätsproblemen und verspäteter Essensausgabe“. Grund seien nicht angepasste Budgets und Kücheninfrastrukturen, die mit der tatsächlichen Zahl der Insassen überfordert seien.
Der tägliche Verpflegungssatz liege in herkömmlichen Anstalten bei rund 7,50 Euro pro Häftling. Das Ministerium räumte gegenüber der Zeitung ein, dass die vorhandenen Mittel „unzureichend“ seien. Auch die Gefängnisverwaltung bestätigte, das Budget orientiere sich an der theoretischen Kapazität – nicht an der realen Belegung. (belga/rt)

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