Es ist eine ebenso überraschende wie freudige, sprich: sonnige Renaissance… Belgische Käufer entdecken Spanien neu. Ein Ferien- und Immobilienareal, das im Zuge der Pandemie nicht ganz unerwartet (und vor allem auch sehr schnell) an Reiz eingebüßt hatte.
Vor allem infolge des „Lockdown“ hatten Eigentümer nichts anderes im Sinne, als ihre Wohnungen und/oder Häuser in Spanien möglichst bald abzustoßen. Vielfach unter Preis, dafür aber mit der Perspektive eines Erwerbs an der belgischen Küste (oder zumindest im Hinterland), die vor fünf Jahren einen regelrechten Investitionsboom kannte. Nicht zuletzt dank der geografischen Nähe und der meist kurzen Distanzen.
In der Zwischenzeit jedoch ist Spanien offenkundig wieder eine interessante Perspektive, begünstigt durch einen merklichen Preisverfall im Nachgang zur Pandemie. Allein in den ersten sechs Monaten dieses Jahres stiegen die Transaktionen um achtzehn Prozent gegenüber dem gleichen Zeitraum des Vorjahres.
Damit nicht genug! Beide Trimester 2025 lagen gar über dem Rekordzeitfenster von Sommer/Herbst 2007, also vor knapp zwei Jahrzehnten. Mit der Folge, dass infolge der gestiegenen Nachfrage (leider) auch wieder die Quadratmeterpreise angezogen haben - um zehn Prozent gegenüber dem Vorjahr. Aber noch unter dem Niveau von 2019!
Jedoch sind die Belgier zwischendurch auf Rang acht der ausländischen Käufer zurückgefallen, ein Rückgang um drei Plätze. Nunmehr hinter Großbritannien, Deutschland, Niederlande, Marokko, Frankreich, Rumänien und Italien.
Insgesamt wurden im ersten Halbjahr 2.389 Wohneinheiten (Haus/Appartement) an Belgier veräußert. Die bevorzugten Regionen sind (in der Reihenfolge) zunächst einmal die Kanaren und die Balearen, gefolgt von vier Küstengebieten, nämlich der Costa Blanca (Valencia), der Costa Cálida (Murcia), der Costa Brava (Girona) und der Costa del Sol (Malaga/Estepona).

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