Mengal, 28 Jahre alt und aus Kasteelbrakel (Provinz Wallonisch-Brabant), kam nur als 30. aus dem Wasser – mehr als eine Minute hinter der Spitze. Damit verpasste er den Anschluss an die Führungsgruppe auf dem Rad und fuhr in einem Verfolgerfeld mit rund 1:20 Minuten Rückstand. In der Gesamtwertung hielt er sich schließlich stabil unter den besten 30. Mit einer Endzeit von 1:44:27 Stunden belegte er Rang 29.
Studer dominierte das Rennen von Beginn an und gewann nach 1:40:03 Stunden. Zweiter wurde der Deutsche Henry Graf (1:40:27), gefolgt vom US-Amerikaner John Reed (1:40:35).
Frauenrennen ohne Belgierinnen
Bei den Frauen, wo keine Belgierin am Start war, setzte sich die Britin Beth Potter in 1:51:58 Stunden durch. Sie verwies die beiden Deutschen Lisa Tertsch (1:52:15) und Tanja Neubert (1:52:19) auf die Plätze. Dank des Erfolgs liegt Potter nun punktgleich (2.925 Zähler) mit der Französin Cassandre Beaugrand an der Spitze des WM-Rankings. Jolien Vermeylen aus Löwen ist derzeit Siebte mit 2.118 Punkten.
Entscheidung fällt in Australien
Die Titelentscheidung fällt am 19. Oktober beim großen WTCS-Finale im australischen Wollongong, wo die Punkte doppelt zählen. Dort vertreten nur Mengal (aktuell Weltranglisten-51.) und Vermeylen die belgische Elite. Außerdem ist Belgien in den Nachwuchs- und Paratriathlon-Rennen stark vertreten: Wim De Paepe verteidigt seinen WM-Titel in der Paraklasse PTS2, während Ibe Baelde, Hasse Fleerackers und Nele Dequae bei den U23 starten. Bei den Junioren (U19) gehen Jasper Devos, Jens Smolders, Lotte Minnebo und Luca Vanderbruggen ins Rennen. (belga/calü)

Kommentare
Kommentar verfassen
0 Comment
Sie müssen angemeldet sein, um zu kommentieren.
AnmeldenRegistrieren