WM in Kigali: Marthe Goossens kämpft sich beim Einzelzeitfahren auf Platz 21

<p>Marthe Goossens in Kigali in Aktion</p>
Marthe Goossens in Kigali in Aktion | Foto: Photo News

Das wellige und kraftraubende Profil der Strecke machte Goossens von Beginn an zu schaffen. „Es war von Anfang an richtig hart“, erklärte sie im Interview mit dem flämischen Rundfunk (VRT). „Durch die Hitze und die Höhe konnte ich auf den Anstiegen nicht die Wattzahlen treten, die ich mir vorgenommen hatte.“

Besonders der letzte Kopfsteinpflaster-Anstieg wurde für die Belgierin zum Knackpunkt: „Da war ich komplett geparkt. Ich glaube, da habe ich richtig viel Zeit verloren“, gab sie offen zu.

Dabei war die junge Fahrerin durchaus mit einem klaren Plan gestartet: „Ich wollte nicht zu schnell losfahren, auf den Anstiegen das Tempo hochhalten und in den Abfahrten wieder Kräfte sammeln. Das hat anfangs auch funktioniert – treten konnte ich am Ende sowieso nicht mehr“, meinte sie lachend. „Vor der letzten Steigung hatte ich gehofft, noch mal richtig Gas geben zu können. Aber nach all den Anstrengungen war es einfach nur brutal hart. Ich war ehrlich gesagt froh, dass ich überhaupt oben angekommen bin.“

Trotz der Enttäuschung über den Einbruch im Finale richtet Goossens den Blick bereits nach vorne: In der kommenden Woche stehen für sie noch die Mixed-Staffel sowie das Straßenrennen an. „Jetzt folgen zwei Ruhetage, morgen rolle ich locker aus. Außerdem kommen heute Abend die Teamkolleginnen an – das wird sicher noch ein bisschen gemütlich“, sagte sie zum Abschluss. (belga/calü)

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