Nach Bronze für die Belgian „Waffles“, die Mixed-Staffel, wollen Jonathan Sacoor, Dylan Borlée, Daniel Segers und Alexander Doom nachlegen.
Auch die Belgian Cheetahs, Belgiens Frauen-Staffel über 4x400 Meter, greifen ins Geschehen ein. Gegen die fast unschlagbaren US-Amerikanerinnen und Niederländerinnen wäre Bronze bereits ein kleiner Coup – doch Naomi Van den Broeck, Imke Vervaet, Camille Laus und Helena Ponette sind hoch motiviert, alles in die Waagschale zu werfen.
Ein spannender Auftritt erwartet auch Isaac Kimeli. Der 30-Jährige steht im Finale über 5.000 Meter und hat nach seinem 8. Platz bei den Olympischen Spielen im Vorjahr einiges vor. In Topform will er sich diesmal näher an die Spitze heranarbeiten – auch wenn die Konkurrenz mit Weltklasse-Läufern gespickt ist.
Für frischen Wind sorgt die erst 20-jährige Merel Maes, die sich für die Finalrunde im Hochsprung qualifiziert hat. Für die Belgierin ist es der bisher größte Auftritt ihrer Karriere – vielleicht die Überraschung des Tages.
Die Hoffnung auf eine Gold-Medaille zerschlug sich mit dem verletzungsbedingten Aus von Nafi Thiam, die nach ihrem Konflikt mit dem Leichtathletik-Verband Belgian Athletics nicht mehr antrat. Umso mehr ruhen die Augen jetzt auf den Staffeln und den Läufern, die am Schlusstag noch einmal für Furore sorgen könnten. (belga/calü)

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