Mit zwölf Punkten grüßt der Aufsteiger nun ganz oben – und das mindestens bis zum späten Sonntagnachmittag. Dann könnte Rocherath mit einem Sieg gegen Kelmis B gleichziehen, Stavelot würde bei einem Erfolg über Meisterkandidat Welkenraedt sogar alleine zurück auf Rang eins springen.
St.Vith 4:3 Honsfeld
Auch wenn es sich angesichts des St.Vither Torrauschs zwischen der 16. und 23. Minute paradox anhört, war Honsfeld in der Anfangsphase die wachere Mannschaft. Doch das hohe Pressing zahlte sich nicht aus – erst recht nicht, da der HSV den RFC im Anschluss zum Jubeln geradzu einlud: Benoît Mulkins vergebene Chance aus drei Metern war noch ein letzter Warnschuss, doch nur Sekunden später netzte Alexandre Lauwers zum 1:0 ein (16.).
Blitzschnell hintereinander bestraften Markus Klauser nach wunderschöner Lupfer-Außenrist-Kombination über Faysal Temsamani und Benoît Mulkin (22.) sowie Romain Frère per Nachschuss die HSV-Fehler (23.). Glück für die Gäste, dass Anthony Rogister beim 4:0 im Abseits stand (29.).
St.Vith ließ zahlreiche Möglichkeiten auf eine noch deutlichere Führung liegen – und das hielt Honsfeld wiederum am Leben. Direkt nach dem Seitenwechsel sorgte Mehdi Zinoune für neue Hoffnung, als sein Schuss gegen den Pfosten, an Endy Colliennes Rücken und von dort aus ins Tor sprang (46.). Markus Klauser stellte den alten Vorsprung zwar wieder her (61.), doch Mickaël Lanckohr mit dem Kopf (61.) und Nicolas Donnay (85.) ließen die Hausherren tatsächlich noch einmal bibbern. (tf)

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