Kaum Chancen und keine Tore am Kehrweg: AS Eupen holt einen Punkt gegen Patro Eisden

<p>Kaum Chancen und keine Tore am Kehrweg: AS Eupen holt einen Punkt gegen Patro Eisden</p>
Foto: belga

Bei Eupen, das mit drei Pflichtspielerfolgen in Serie in den Abend gegangen war, griff Cheftrainer Bruno Pinheiro nur auf einer Position ein: Für Angreifer Zakaria Atteri stand Neuzugang Mondy Prunier zum ersten Mal in der Startelf.

AS Eupen 0:0 Patro Eisden

Gegen Patro Eisden, bei dem Ex-AS-Kapitän Stef Peeters von Beginn an spielte, kam Eupen unter anderem über Prunier und Müller zu den ersten Offensivaktionen. Klare Chancen blieben vor 1.600 Zuschauern zunächst aus – genau davor hatte Eupens Cheftrainer Pinheiro vorab gewarnt und mit einem echten Geduldsspiel gerechnet.

Während das insgesamt bessere, aber offensivschwache Patro Eisden durch einen Kopfball von Rousseau für Torgefahr sorgte (29.), gingen die besseren Chancen bis zur Pause auf das Konto der AS Eupen: In der 38. Minute knallte ein Kopfball von Nuhu nach einem starken Zuspiel von Delaurier-Chaubet an den rechten Pfosten und sprang zurück in den Strafraum. Nur wenige Sekunden später kam der mit vier Toren in fünf Spielen stark in die Saison gestartete Nuhu zur nächsten Großchance: Nach einem punktgenauen Zuspiel von Bares über das halbe Spielfeld rauschte sein Schuss knapp am Tor vorbei.

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0:0 zur Pause – „Eupen verdient die Führung mehr“, befand der ebenfalls anwesende Freddy Mombongo. Der Angreifer trug zwischen 2008 und 2011 das Trikot der AS und beendete seine Profikarriere 2022 bei Patro Eisden.

Kurz nach dem Seitenwechsel griff Bruno Pinheiro wohl auch als Reaktion auf die durchwachsene erste Hälfte der AS mit einem Doppelwechsel ein: Für den mit Gelb vorbelasteten Kennedy kam Gavory ins Spiel, während Prunier seinen Platz für Atteri räumte (53.). Kurz darauf kamen auch Bitumazala (für Nuhu) und Busquets (für Möhwald) ins Spiel, ehe Patro Eisden ohne Erfolg einen Foulelfmeter forderte.

Strafraumszenen oder klare Gelegenheiten waren in den zweiten 45 Minuten noch seltener als bereits vor der Pause – beide Torhüter hatten kaum Gelegenheit, sich auszuzeichnen. Bis zehn Minuten vor Schluss hatte weder das mit etwas mehr Ballbesitz ausgestattete Eupen noch Patro Eisden eine wirklich klare Chance erspielt – es war mehr Kampf als Spektakel auf dem Feld. Das zeigte auch die Statistik mit nur ingesamt drei Torschüssen.

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In den letzten Minuten der Partie erhöhte Eupen noch einmal etwas das Tempo, machte sich aber zum Teil selbst das Leben schwer. So blieb ein später Treffer aus. Für Eupen war es nach dem 1:1 in Beerschot das zweite Unentschieden der laufenden Saison.

Schon am Mittwochabend ist die AS Eupen erneut im Einsatz. Um 20 Uhr treffen die Ostbelgier auswärts auf Lokeren. (mn)

Namen & Fakten

AS Eupen: AS Eupen: Hiller - Kennedy (53. Gavory), Paeshuyse, Plastun, Van Genechten - Bares, Müller (75. Caliskan), Möhwald (64. Busquets), Delaurier-Chaubet - Nuhu (64. Bitumazala), Prunier (53. Atteri)

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