Die Affäre geht zurück auf den April: Damals durchsuchten die Zollbehörden die Hauptverwaltung von OB im Seouler Stadtteil Gangnam. Der Verdacht: Das Unternehmen habe die Importquoten für Malz überschritten.
Am 20. Mai erhob die Staatsanwaltschaft Anklage gegen zwei Personen wegen Steuerhinterziehung – darunter den Einkaufsdirektor von OB. Nun prüfen die Ermittler, ob es sich dabei um ein systematisches Vorgehen des Unternehmens handelt. Bis die Untersuchungen abgeschlossen sind, gilt für den belgischen CEO ein striktes Ausreiseverbot.
Der Fall wurde bekannt im Rahmen des belgischen Ministerbesuchs in Japan und Südkorea. Außenminister Maxime Prévot (Les Engagés) erklärte gegenüber der Nachrichtenagentur Belga: „Wir setzen uns mit allem Respekt gegenüber den koreanischen Behörden und der Gewaltenteilung dafür ein, unseren Landsmann, der mit strafrechtlicher Verfolgung und einem Reiseverbot konfrontiert ist, zu unterstützen. Die Situation hat auch nachteilige Folgen für seine Arbeit und seine Familie.“ (belga/calü)

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