Es ist bereits die 36. Ausgabe dieser Aktion, mit der VLAM und die Fischereibranche jedes Jahr eine andere Art ins Rampenlicht rücken. Im vergangenen Jahr war der Wettbewerb ausgefallen – mangels ausreichender Bestände.
Die Auszeichnung übernahm die flämische Fischereiministerin Hilde Crevits (CD&V) höchstpersönlich: „Eine Schönheitskonkurrenz wird der Seeteufel nie gewinnen, aber in der Küche ist er ein absoluter Spitzenreiter. Zudem handelt es sich um eine stabile Fischart – von Überfischung keine Spur.“
Der Seeteufel kann bis zu zwei Meter lang werden und lebt am Meeresboden, wo er sich von kleineren Fischen und wirbellosen Tieren ernährt. Von der flämischen Fischerei wird er nicht gezielt befischt, sondern hauptsächlich als Beifang bei Scholle und Seezunge an Land gebracht.
Im Jahr 2024 wurden insgesamt 626 Tonnen Seeteufel von flämischen Fischern angelandet – das entspricht 4,2 Prozent der gesamten Fänge. Da der Bestand in den für Flandern wichtigen Fanggebieten stabil ist, kann die Art ganzjährig gefischt werden.
Mit der Wahl zum Fisch des Jahres wollen VLAM und die Branche die heimische Fischerei stärken – und Konsumentinnen und Konsumenten inspirieren, den „hässlichen, aber feinen“ Seeteufel häufiger auf den Teller zu bringen. (belga/calü)

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