Autofreie Tage, Herausforderungen für Fußgänger und Radfahrer, Bildungsangebote für Kinder rund um nachhaltige Mobilität – die Aktivitäten im Rahmen der Europäischen Mobilitätswoche sind vielfältig. Von heute, bis Sonntag, 22. September, finden in ganz Belgien Veranstaltungen statt.
Brüssel und viele andere Städte werden am 21. September autofrei – ein Höhepunkt der Europäischen Mobilitätswoche.
| Foto: belga
In diesem Jahr stellt die Europäische Union die Mobilität für alle in den Mittelpunkt. Denn der Zugang zu Verkehrsmitteln bleibt in Europa vielerorts eine Herausforderung. Hohe Kosten oder ein Mangel an Angeboten erschweren für viele Menschen den Weg zur Arbeit, zur Schule oder zu wichtigen Dienstleistungen – ein Phänomen, das Fachleute als „Transportarmut“ bezeichnen.
Um darauf aufmerksam zu machen, setzen zahlreiche Initiativen auf nachhaltige und barrierefreie Mobilität. Ein Höhepunkt ist die autofreie Sonntagsaktion am 21. September in Brüssel, die auch in anderen Städten wie Antwerpen, Mechelen, Löwen, Ostende oder Brügge umgesetzt wird.
Die Wallonie startet parallel einen „Fuß- und Radfahr-Challenge“. Ziel ist es, dass alle Teilnehmer gemeinsam 100.000 Kilometer zurücklegen und so die positiven Effekte aktiver Mobilität für die Gesundheit hervorheben.
Auch die Anbieter des öffentlichen Verkehrs beteiligen sich mit speziellen Aktionen. So bietet De Lijn noch bis zum 22. September ein 24-Stunden-Familienticket für fünf Personen zum Preis von 12 Euro an. Die Stib ermöglicht am autofreien Sonntag, dem 21. September, die kostenlose Nutzung sämtlicher Busse, Straßenbahnen und Metros. Und auch die SNCB macht mit: Sie führt für diesen Tag ein Sonderticket zum Preis von 8 Euro ein, das für eine Hin- und Rückfahrt innerhalb ganz Belgiens gilt. (belga/rt)
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