Gefälschte Jobangebote in sozialen Netzwerken – Febelfin warnt vor Betrugswelle

<p>Gefälschte Jobangebote in sozialen Netzwerken – Febelfin warnt vor Betrugswelle</p>
Foto: Jens Büttner/dpa

Die Masche läuft meist ähnlich ab: Die Betrüger geben sich als Personalvermittler oder Zeitarbeitsagenturen aus und nehmen unaufgefordert Kontakt auf. Versprochen werden einfache Aufgaben – etwa das Liken von Beiträgen oder kleine Überweisungen – gegen angeblich schnelle Bezahlung. Mitunter fließt zunächst sogar echtes Geld, um Vertrauen zu schaffen. Danach folgen Forderungen nach weiteren Überweisungen oder persönlichen Daten. Manche Betroffene werden so ungewollt zu „Geldeseln“, deren Konten für Geldwäsche missbraucht werden.

Es gibt klare Warnsignale, die Verdacht wecken sollten: Dazu zählen Jobangebote, die man nie angefragt hat, unrealistisch hohe Bezahlung bei minimalem Aufwand, das Fehlen eines Vorstellungsgesprächs oder die Aufforderung, Geld im Voraus zu überweisen. Auch E-Mail-Adressen oder Telefonnummern von unbekannten Absendern sind ein Hinweis auf unseriöse Kontakte.

Febelfin rät, solche Angebote konsequent zu ignorieren, die Echtheit direkt beim genannten Unternehmen zu überprüfen, niemals für einen Job zu bezahlen und sensible Informationen nicht über Messenger-Dienste weiterzugeben.

Wer doch auf eine Falle hereinfällt, sollte sofort den Kontakt abbrechen, das betrügerische Profil melden, bei bereits getätigten Zahlungen unverzüglich seine Bank informieren und Anzeige bei der Polizei erstatten. (belga/calü)

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