Abseits oder nicht? Schiri-Diskussion bringt Raeren einen Punkt ein

<p>Cédric Laschet sicherte einem schwachen RFC einen Punkt.</p>
Cédric Laschet sicherte einem schwachen RFC einen Punkt. | Foto: David Hagemann

Was war passiert? Direkt nach der Pause brachte Cédric Laschet die Derbysieger der vergangenen Woche mit einem sehenswerten Kopfball in Front (48.). Doch mitten in den Jubel hinein hob der Linienrichter seine Fahne: Abseits.

Hauptschiedsrichter Antoine Delaye lief zur Seitenlinie, sprach mit seinem Assistenten – und gab den Treffer. Sehr zum Ärger von Manage-Coach Yurdakul Soner, der so heftig protestierte, dass er hinter die Bande musste.

„Ob es Abseits war oder nicht, weiß ich nicht, da geht es auch gar nicht drum. Dass der Schiedsrichter sich mit seinem Assistenten berät und das Abseits annulliert, habe ich auf unserem Niveau allerdings noch nie gesehen. Man kann ja diskutieren, aber die erste Entscheidung muss bestehen bleiben“, schimpfte Soner. Auch Raeren-Eynattens Co-Trainer Cédric Bouchez gab zu: „Ich glaube, der Linienrichter hat einfach zu schnell die Fahne gehoben. Ich kann den Ärger der Gegner verstehen.“

Dass Manage wegen Alex Maocha Soares´ Ausgleich (67.) zumindest noch einen Punkt holte, linderte den Frust nicht – denn selbst Bouchez erkannte an: „Wenn es einen Sieger hätte geben müssen, dann Manage.“ Eine Woche nach dem verdienten Erfolg gegen Kelmis (1:0) war von Rückenwind nicht mehr viel zu spüren. Tatsächlich enttäuschte der RFC so sehr, dass Trainer Eric Vandebon nicht einmal für Interviews bereitstand – und das hatte er bisher in seiner Amtszeit nach jeder Niederlage. (lm/tf)

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