Nationaltrainer Rudi Garcia kündigt Wechsel gegen Kasachstan an

<p>Nationaltrainer Rudi Garcia</p>
Nationaltrainer Rudi Garcia | Foto: Photo News

Nationaltrainer Rudi Garcia kündigte am Samstag im Rahmen einer Pressekonferenz im Trainingszentrum in Tubize Änderungen an. „Wir wollen alle die bestmögliche Mannschaft auf dem Platz sehen“, erklärte der Franzose.

Garcia begann die Pk mit guten Nachrichten: Mit Ausnahme von Außenverteidiger Joaquin Seys und Ersatztorhüter Mike Penders, die sich in den vergangenen Tagen verletzt abmeldeten, sind alle Nationalspieler fit. Auch bei Seys und Penders handle es sich nicht um schwerwiegende Blessuren. „Vielleicht spielen sie schon nächstes Wochenende wieder bei ihren Klubs“, so der Trainer. „Aber wir wollten kein Risiko eingehen. Joaquin verletzte sich ganz am Ende des letzten Trainings vor dem Spiel gegen Liechtenstein. Mike kam bereits mit Beschwerden nach Tubize. Die übrigen 23 Spieler sind einsatzbereit. Alle haben sich nach dem Spiel in Liechtenstein gut erholt.“

Der Nationaltrainer zeigte sich zufrieden mit dem Auftritt seiner Mannschaft beim 6:0-Sieg in Vaduz. Dennoch werde am Sonntag nicht dieselbe Elf auflaufen. „Jeder hat es in Liechtenstein gut gemacht“, wiederholte Garcia. „Aber wir betrachten jedes Spiel für sich. Als Trainer hat man eine Strategie für die lange Sicht. Man will immer die bestmögliche Mannschaft aufstellen. Dabei spielen viele Elemente eine Rolle: die Fitness der Spieler, die Qualität des Gegners, das Management der Gelben Karten. Wir wollen auch ein paar Dinge testen. Deshalb wird die Mannschaft nicht ganz dieselbe sein. Aber ich habe volles Vertrauen in meine gesamte Gruppe.“

Das Innenverteidiger-Duo Zeno Debast und Arthur Theate dürfte jedoch gegen Kasachstan gesetzt bleiben. „Die beiden brauchen Spiele zusammen“, bestätigte Garcia. „Automatismen sind wichtig. Schon in den Länderspielphasen im März und Juni habe ich hinten nicht allzu viel rotiert.“ In drei der vier Spiele hatte Garcia bislang auf das Duo Wout Faes und Zeno Debast gesetzt. Das war diesmal wegen der Abwesenheit von Faes nicht möglich. „Die Gruppe ist jetzt nicht mehr dieselbe. Nach Liechtenstein war ich sehr zufrieden mit Zeno und Arthur. Aber mit Brandon Mechele und Koni De Winter haben wir auch noch Erfahrung und junges Talent auf der Bank.” (belga/sc)

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