Den Stromverbrauch senken - darauf kommt's an

<p>Wer den Stromverbrauch einzelner Geräte herausfinden möchte, kann ein Strommessgerät verwenden, das einfach zwischen Steckdose und Gerät gesteckt wird.</p>
Wer den Stromverbrauch einzelner Geräte herausfinden möchte, kann ein Strommessgerät verwenden, das einfach zwischen Steckdose und Gerät gesteckt wird. | Foto: Christin Klose/dpa

Ob für den Haushalt oder für das Entertainment - elektronische Geräte finden sich inzwischen in fast jedem Raum. Auch wenn sie das Leben erleichtern oder angenehmer machen können, hat das wortwörtlich seinen Preis: eine höhere Stromrechnung.

Und die Rechnung kann durch alte Geräte noch höher werden. So verbraucht ein etwa 30 Jahre alter Kühlschrank mit einem Gefrierfach um die 410 kWh pro Jahr, während moderne energieeffiziente Modelle nur noch um die 110 kWh pro Jahr verbrauchen. Ähnlich sieht es auch bei PCs, Fernsehern und anderen Entertainment-Geräten aus. Wer also bei der Stromrechnung sparen möchte, sollte eine Neuanschaffung in Betracht ziehen.

Stand-by bedeutet nicht gleich aus.

Schaltet man etwa den Fernseher in den Stand-by-Modus, zeigt er zwar kein Bild mehr, doch Strom frisst er trotzdem. Das gilt generell bei so gut wie allem, das dauerhaft einen Platz in der Steckdose belegt. Wer bei mehreren Geräten nur auf Stand-by wechselt, hat also trotzdem noch einen erhöhten Stromverbrauch. Neben Fernsehern sind im Smart-Home vor allem Geräte von Sprachassistenten, Soundbars mit Bluetooth-Bereitschaft und Ladegeräte Stromfresser. Wer den Stromverbrauch reduzieren will, kann sich hochqualitative, schaltbare Steckerleisten holen, um die Stromzufuhr zum Gerät komplett zu kappen. Alternativ können Zwischenstecker mit App-Steuerung oder Zeitschaltuhr für eine besser geregelte Stromzufuhr sorgen.

Stromfresser aufspüren

Wer herausfinden möchte, welche Geräte wie viel Strom ziehen, der kann selbst mit einem Messgerät an den Stecker gehen. Einfache Strommesser bekommt man bereits für einen Preis von etwa zehn Euro. Die Verwendung des Strommessgerätes ist ganz einfach: Es wird zwischen das Strom beziehende Gerät und die Steckdose gesteckt und schon wird der Verbrauch angezeigt. Bei einigen Modellen werden sogar direkt die entstehenden Stromkosten dargestellt. Wer das doch lieber Experten machen lässt, kann einen E-Check durchführen lassen. (dpa/sc)

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